© Bild: Alberto Estevez / EPA / picturedesk.com
Neymar und Messi: In Barcelona Freunde, in Brasilien Konkurrenten.
 

Fußball-WM 2014: Wer ist der beste Spieler?

Die Liste der Superstar-Bewerber bei der WM in Brasilien ist lang: Ab 12. Juni stehen die besten Fußballer der Welt am Feld.

05.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Die Liste der Superstar-Bewerber bei der WM in Brasilien ist lang : Der portugiesische Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Argentiniens Ausnahmekicker Lionel Messi, Brasiliens Hoffnungsträger Neymar, Spaniens Ikone Andres Iniesta, Italiens „Enfant terrible“ Mario Balotelli und Uruguays „Beißer“ Luis Suarez sind nur einige der Talente, die beim Mega-Sport-Spektakel in Brasilien in den Startlöchern stehen.

Fußball-WM 2014: Doch sehenswert?

Sie alle wollen Zlatan Ibrahimovic vom 12. Juni bis bestenfalls zum 13. Juli, dem Tag des Endspiels im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro, Lügen strafen. Der Schwede hatte nach der verpassten Endrunden-Teilnahme selbstgefällig zu Protokoll gegeben: „Eine WM ohne mich ist es nicht wert, dass man sie sich anschaut.“

Ronaldo „schuld“ an Ibrahimovics Fehlen

Am Fehlen des Exzentrikers mit dem Hang zu unfassbaren Toren ist Ronaldo schuld. Erstmals reist der Portugiese als Weltfußballer und Champions-League-Sieger zu einer WM. „Die WM ist für mich eine spezielle Herausforderung. Ich bin in den vergangenen Jahren als Spieler gewachsen“, sagte der Real-Superstar jüngst. Das liege auch an den Partien mit der portugiesischen Nationalmannschaft, die er in einem denkwürdigen Play-off-Duell mit Ibrahimovic und dessen Schweden praktisch im Alleingang zur Endrunde geschossen hat. In der starken Gruppe G mit Deutschland, Ghana und den USA kann sich Ronaldo von Beginn an beweisen. Doch Portugals Rekordtorschütze benötigt entsprechende Unterstützung von seinen Teamkollegen. Denn ohne eine starke Mannschaft kommt man beim „Casting“ für den WM-Superstar 2014 sicher nicht bis in die letzte Runde.

Luiz Suarez geht als Urugays Top-Talent in die WM

Zuletzt 2010 in Südafrika, als Iniesta in der Verlängerung des Endspiels gegen die Niederlande Europameister Spanien zum nächsten Titel schoss, wurde Uruguays Torjäger Diego Forlan als bester Spieler der WM ausgezeichnet. Diesmal hat der Rekordinternationale seines Landes Konkurrenz aus dem eigenen Lager: Liverpool-Stürmer Suarez geht als Topscorer der Premier League in das Gruppenduell mit dem bei Weltmeisterschaften bisher glanz-, glück- und torlosen Wayne Rooney und dessen englischen Mitstreitern.

Pirlo und Balotelli: Interne Konkurrenz belebt das Spiel

Bei den mitfavorisierten Italienern, die ebenfalls im Pool D mit den Ex-Weltmeistern Uruguay und England spielen, könnte die Zeit für Andrea Pirlo gekommen sein. Er ist zwar wie Forlan schon 35 Jahre alt, will aber nach der Meistersaison mit Juventus Turin unbedingt noch einen drauflegen und seinen zweiten WM-Titel nach 2006 holen. Sein 23-jähriger Teamkollege Balotelli könnte ihm allerdings wie schon beim Vorstoß ins EM-Finale 2012 den Rang ablaufen.

„Mini-Messi“ will auch für Argentinien punkten

Gegen Modellathleten wie Balotelli oder Ronaldo wirkt der gerade einmal 1,69 Meter große Messi fast wie ein Nachwuchs-Kicker. Trotzdem zählt der vierfache Weltfußballer zu den größten Fußballern der Historie. Während der 26-Jährige aber mit dem FC Barcelona jeden großen Titel im Club-Fußball bereits mehrmals gewonnen hat, wartet der Edeltechniker aus Rosario noch auf einen großen Triumph mit Argentiniens A-Team, das noch mit weiteren Offensivstars wie Kun Aguero (Manchester City), Gonzalo Higuain (SSC Napoli) oder Angel di Maria (Real Madrid) aufwarten kann.

Brasilien: Statistisch die Nummer 1

Bei Gastgeber Brasilien sind indes Namen wie Kaka oder Ronaldinho Geschichte, großer Hoffnungsträger des Rekordchampions ist nun der 22-jährige Neymar. 2010 verzichtete der damalige Selecao-Teamchef Carlos Dunga auf das Toptalent und wurde dafür von den Fans kritisiert. „Jetzt ist der Moment gekommen, nicht nur meine Familie, sondern ganz Brasilien zu repräsentieren“, weiß Barcelona-Profi Neymar um die riesige Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet. Geht es nach der Statistik, kann Neymar zumindest ein bisschen entspannen, sieht diese doch Brasilien als kommenden Fußball-Weltmeister.

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

Damit man kein Fußballspiel versäumt: Das ist der FIFA-Spielplan nach Gruppen sportiert.

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Und hier noch alle Kader aller Teams für die WM 2014

Mehr zum Thema
  • Farhan

    Ich Will entender Argantinien gewwint oder brasilien

pixel