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Der will nicht nur spielen.
 

Fußball-WM 2014: Rückendeckung für Suarez

Uruguay Fußballverband will „Starke Argumente“ für Suarez vorlegen. Dem Stürmer droht neben dem WM-Aus eine lange Sperre.

26.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

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Das Spiel Uruguay gegen Italien wird kaum noch aus sportlicher Sicht in den Medien behandelt. Im Mittelpunkt der Nachberichte steht die vermeintliche Bissattacke von Luis Suarez. Der uruguayische Fußball-Verband hat nach eigenen Angaben bei der FIFA „starke Argumente“ zur Verteidigung seines Stürmers vorgebracht. Der Verband sei von der Unschuld des Stürmers überzeugt, sagte Exekutivkomitee-Mitglied Alejandro Balbi uruguayischen Medienberichten zufolge.

„Kampagne“ gegen Suarez

Er sei sich aber „sehr bewusst, dass es großen Druck von ausländischen Medien, europäischen und amerikanischen, gebe, ebenso von einigen kolumbianischen und brasilianischen“. Balbi sprach von „einer Kampagne“.

Attacke gegen Chiellini

Die Disziplinarkommission des Weltverbandes ermittelt gegen Suarez, nachdem dieser beim 1:0 gegen Italien zum Ende der WM-Vorrunde seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini offenbar in die Schulter gebissen hatte. Dem Angreifer des FC Liverpool droht eine lange Sperre und damit auch das Aus für das Achtelfinale gegen Kolumbien am Samstag.

Uruguays Präsident schaltet sich ein

Balbi witterte englischen Medienberichten zufolge einen Komplott: „Man darf nicht vergessen, dass wir die Rivalen von vielen sind und auch für den Gastgeber (Brasilien) in der Zukunft werden können.“ Auch Uruguays Präsident Jose Mujica nahm Suarez in Schutz: „Er wurde nicht als Philosoph oder Mechaniker oder wegen seiner guten Manieren auserwählt, er ist einfach ein guter Spieler“, sagte der Staatschef, der auch forderte, man solle Suarez in Ruhe lassen.

Untersuchungen noch nicht abgeschlossen

Die Disziplinarkommission des Weltverbands FIFA setzt nach Angaben des uruguayischen Verbands AUF ihre Untersuchungen im Fall Luis Suarez am Donnerstag fort. Man habe keine Benachrichtigung der FIFA erhalten, sagte AUF-Präsident Wilmar Valdez am späten Mittwochabend (Ortszeit) uruguayischen Medienberichten zufolge. „Wir wissen nicht, warum es noch keine Entscheidung gab.“

Video zeigt keine Bissattacke

Die FIFA habe als einzigen Beweis ein Video vorgebracht, auf dem aber kein Biss von Suarez gegen seinen italienischen Gegenspieler Giorgio Chiellini zu sehen gewesen sei, erklärte Valdez.

Suarez droht lange Sperre

„Basierend auf den Beweisen gibt es keinen Grund für eine Strafe“, behauptete der Verbandschef. Suárez droht nach dem Vergehen bei der WM in Brasilien eine lange Sperre.

 

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