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Schwedens Zlatan Imbrahimovic findet eine WM ohne sich selbst nicht sehenswert.
 

Fußball-WM 2014 ohne Ibrahimovic, Alaba & Co

Zlatan Ibrahimovic: „Eine WM ohne mich, die ist es nicht wert, dass man sie sich anschaut“

05.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Die Fußball-WM in Brasilien muss auf einige Stars verzichten – so findet das Mega-Spekakel ohne Zlatan Ibrahimovic, Gareth Bale, Radamel Falcao und David Alaba statt. „Eine WM ohne mich, die ist es nicht wert, dass man sie sich anschaut“, tönte Ibrahimovic, der mit Schweden die Qualifikation nicht schaffte. Andere wie Frankreichs Samir Nasri wurden nicht berücksichtigt, wieder andere wie Kolumbiens Star Radamel Falcao müssen verletzt passen.

Frankreich und Spanien zittern um Torjäger

60-Millionen-Euro-Stürmer Falcao von AS Monaco ist das jüngste Verletzungsopfer, andere prominente Namen könnten folgen. Insbesondere Frankreich zittert, laboriert Mittelfeldstar Franck Ribery doch an Rückenproblemen. Auch um die Torjäger Diego Costa (Spanien) und Luis Suarez (Uruguay) gibt es große Sorgen.

Schwerwiegende Ausfälle in der Fußball-WM

Andere haben die Hoffnungen aufgrund diverser Verletzungen bereits aufgeben müssen. Mittelfeldspieler Thiago (Bayern) fehlt Titelverteidiger Spanien ebenso wie BVB-Akteur Ilkay Gündogan bei Deutschland und AS Roma-Legionär Kevin Strootman den Niederlanden. Auch die Ausfälle von Theo Walcott (England) oder Riccardo Montolivo (Italien) wiegen schwer.

Fußball-WM-Traum für Schweden und Österreich bereits im Herbst zu Ende

Für einige Stars wie Ibrahimovic endete der WM-Traum bereits im Herbst. So scheiterten nicht nur Alaba mit Österreich, sondern u.a. auch Real-Madrids Transferkönig Bale mit Wales, Goalie Petr Cech (Chelsea) mit Tschechien und der künftige Bayer Robert Lewandowski mit seinen Polen. Auch die Abwehrspezialisten Mahdi Benatia (Marokko) oder Branislav Ivanovic (Serbien) kamen nicht durch die Quali.

Nasri, Tevez und Gomez bekommen keinen Kader-Platz

Noch länger ist die Liste prominenter Namen, die den Sprung in die 23-Mann-Kader ihrer Länder erst gar nicht schafften. So verzichtet Frankreichs Teamchef Didier Deschamps auf Unruheherd Samir Nasri, obwohl dieser mit Manchester City den englischen Meistertitel holte. Auch Argentinins „enfant terrible“ Carlos Tevez muss zuschauen, in Deutschland ist Mario Gomez am Ende der „hässlichsten Saison meiner Karriere“ nicht mehr gefragt.

Spanien mit Spitzenspielern „verwöhnt“

Italiens Trainer Cesare Prandelli verzichtet auf die Dienste von Alberto Gilardino, 2006 mit der Squadra Azzurra Weltmeister, US-Coach Jürgen Klinsmann befand Routinier Landon Donovan anlässlich einer „sehr schweren Entscheidung“ der Auswahl nicht mehr für würdig. In Brasilien sind Kaka, Robinho und Ronaldinho kein Thema mehr, bei den Engländern gab Ashley Cole nach der Nichtnominierung das Ende seiner Teamkarriere bekannt. Die Kaderdichte der Spanier wiederum spiegelt sich auch in den Ausgebooteten wider: Fernando Llorente, Jesus Navas oder Alvaro Negredo würden andere Teamchefs mit Handkuss nehmen.

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