audi a3 sportback e-tron 2014 vorne front seite
ÜPPIG 204 PS als System­leistung, wenn E- und Benzin­motor zusammenarbeiten.
 

Zwei-Welt-Meister: Audi A3 Sportback e-tron

Wer bereit ist, zur Umweltschonung zwei Antriebssysteme mit sich herumzuführen, findet im A3 eine derzeit besonders nette Heimat.

22.08.2014 Autorevue Magazin

Das Gutsein ist im A3 e-tron ­keine Frage der Erfüllungs­bereitschaft, sondern ein selbstbestimmter Akt mit vielfältigen Optionen. Das ist wohl­tuend. Es herrschen klare Verhältnisse zwischen Fahrer und e-tron, wie die A3-Ver­sion mit Plug-In-Hybrid heißt: Das Auto bietet an, der Mensch wählt aus.

audi a3 sportback e-tron 2014 seite heck hinten

A3 e-tron: 50 km rein elektrisch

Per Knopfdruck klickt man sich in das Fahrmodus-Programm und sucht aus, ob man zum Beispiel – etwa weil es zur Innenstadt (mit oder ohne Citymaut) passt – rein elek­trisch fahren will. 50 Kilo­meter kommt man im Strombetrieb ganz ohne Unterstützung des Benzinmotors. Damit finden die meisten an durchschnittlichen Tagen eigentlich ihr ­Auslangen. Zumindest der ­Statistik nach.

Oder – jetzt noch einmal den Knopf drücken und das Häkchen eine Zeile tiefer ­setzen! – man verfügt, dass der E-Antrieb mit dem 1,4-TSI-Motor zusammenarbeitet. ­Beide Aggregate addieren sich dann zu einer Systemleistung von höchst appetitlichen 204 PS, und es werden sportliche 350 Nm angeboten.

audi a3 sportback e-tron 2014 cockpit mittelkonsole armaturenbrett lenkrad

Strom aufheben

Dann gibt es noch die Möglichkeit, einen Hybrid-Modus zu wählen, bei dem man sich den Strom aufhebt (Hybrid Hold), wenn man von der Überlandfahrt zum Beispiel wieder in die Stadt kommt und dort aus Umweltentlastungsgründen eben lokal emissionsfrei fahren will. Oder – das ist die vierte und letzte Möglichkeit – man schaltet in den Charge-Modus der Hybridfunktion und sammelt noch zusätzlich Reichweite für den Elektrobetrieb. Das geht zwar zu Lasten des Benzinverbrauchs, schafft aber ein Stück weit mehr Freiheit im Strombetrieb.

audi a3 sportback e-tron 2014 anschluss grill vorne

Freiheit ist das große Thema des e-tron.

Er hat mit 50 Strom- und 890 konventionellen Benzin-Kilometern eine sehr lange Leine (mehr Stromreichweite schafft derzeit kein anderer Plug-In-Hybrid). Man fühlt sich solide aufgehoben in dieser intelligenten Premium-Umgebung, die freilich mit knapp 40.000 Euro ihren Preis hat. 9.000 Euro kostet der Luxus der doppelten Antriebstechnik mehr als ein konventioneller A3 und auch 300 Kilo mehr Gewicht muss man dafür in Kauf nehmen.

Zum Test des Audi A3 g-tron.

  • eddie

    Mehr E-Reichweite schafft der Opel Ampera …Und den Mitsubishi Outlander PHEV sollte man auch nicht vergessen !

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