General Motors Boerse Barack Obama
Barack Obama verkündet: Es geht voran. Wahrscheinlich auch: Yes we can.
 

Zurück im Geschäft

General Motors kehrt mit einem Weltrekord an die Börse zurück.

01.12.2010 Online Redaktion

Vor gut einem Jahr war General Motors pleite. Der US-Staat rettet das marode Unternehmen mit einem Zuschuss von 49,5 Milliarden Dollar. Anfang des Jahres konnte General Motors (GM) die Rückkehr in die Gewinnzone vermelden. Balsam für die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Barack Obama.

Beim Börsengang legte GM auch gleich einen Weltrekord hin. Man gab insgesamt 84,7 Millionen Aktien aus, die 23,1 Milliarden Dollar in die leeren Kassen spülten. Den größten Teil dieser Einnahmen geht freilich an den US-Staat. GM gab die Aktien zu einem Preis von 33 Dollar pro Stück aus. Da die Aktie sehr gefragt und mehrfach überzeichnet war, stieg der Kurs am Ausgabetag noch auf 35,60 Dollar. Derzeit notiert das Papier bei 34,20 Dollar.

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Mit diesem Volumen löste GM den bisherigen Rekordhalter, die Agricultural Bank of China, ab. Deren Börsengang brachte im Juli 22,1 Milliarden Dollar. In den USA lag die Bestmarke bisher bei 19,7 Milliarden, den 2008 der Börsengang von VISA brachte.

Der Börsengang von GM beflügelte gleich den Aktienhandel weltweit. Der Dow Jones kletterte um bis zu 1,5 Prozentpunkte. Auch der Deutsche Aktienindex profitierte von der anhaltenden Kauflaune: plus zwei Prozent.

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  • Kujau

    Hey. Da werden sie sich aber freuen im weißen Haus. Müssen die restlichen Aktien in Staatsbesitz nur noch zu einem Preis von 53,50 Dollar pro Stück abgestoßen werden, dann gehen die Herren mit Null aus der Sache raus.

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