Die Zukunft des Autos: Wohin fahren wir?

Gedanken von David Staretz über die Zukunft des Automobils: “Keiner wird im Ernst glauben, dass Teslas, i8 oder wenigstens iMievs die Welt retten.“

23.10.2014 Online Redaktion

Auszüge aus dem Artikel: Dreier Welten Kurzparkzone – Das Auto in der verletzten und vernetzten Welt.

„Keiner wird im Ernst glauben, dass Teslas, i8 oder wenigstens iMievs die Welt retten. Blöde Verzettelung in Schein-Erfolge. Ablenkungsmanöver, als wäre was damit getan.“

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Würden alle Länder der Welt so sausen und brausen wie wir, herrschte -Bedarf an 3,1 Welten.“

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So jagen wir dahin, fasziniert von unserem augenblicklichen Positionskampf, und spüren doch das Rasen nicht.“

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Jeder dritte Autobesitzer wäre bereit, für einen Versicherungsrabatt persönliche Daten freizugeben.“

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Nachzulesen in der Ausgabe der Premium-Autorevue 2014. Um € 6,90 am Kiosk.

Levitation im Halteverbot

Die Fotokunst des Renaud Marion.

Symptomatisch wie der Text von David Staretz scheinen auch die Fotoarbeiten von Renaud Marion von einer lakonischen Vagheit erfasst zu sein, die auf melancholische und doch gewitzte Weise den beunruhigenden Zustand unserer gegenwärtigen Befindlichkeit über das Automobile hinaus beschreibt.

Dem französischen Fotografen und Photoshop-Wizard gelang es, aus einer grundsätzlich banalen Idee (Autos der klassischen Moderne, nur ohne Räder) ein faszinierendes, leicht verrätseltes Œuvre zu gestalten. Besonders die attraktive Schattenlegung trägt zur Faszination bei – und die Tatsache, dass diese schwerelosen Fahrzeuge immer wie vereinsamt in den attraktivsten Gegenden stehen, also schweben, als gälte für sie kein Halteverbot.

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  • Marcus

    Klingt interessant, dieser ‚Teaser‘ auf den Bericht!
    Um auf Absatz 1 Bezug zu nehmen: Ich bin auch der Meinung, dass Elektro-Autos die Welt nicht retten. Aber immerhin zeigt der iMieV, dass man mit einem gewissen Maß an Verzicht (kleines, leichtes Auto mit wenig Platz, aber auch wenig Stromverbrauch) tatsächlich mit wenig elektrischer Energie von A nach B kommt.
    Der i8 zeigt, dass ein sportliches Auto heute nicht mehr mit einem Benzinverbrauch von 10 – 20 L einhergehen muß. Der Tesla zeigt, dass ein 2,1t-Auto auch in der Elektrovariante ökologisch keine Option ist, weil es eben nicht egal ist wie VIEL Strom ich verbrauche.

    Im Kern der Sache ist die ökologisch beste Mobilität wahrscheinlich eine ohne Auto. Das fällt aber einer Wiener Familie mit perfekter U-Bahn-Anbindung leichter als einer Familie anderswo. Mittelfristig wären energiesparende, saubere Autos im Car-Sharing wahrscheinlich eine gute Sache?

  • fred fresh

    warum soll ich die welt retten, nur weil ich einen 20 kw
    Elektrowagen fahre ( 850 kilo / Grösse Vw Polo) und den zuhause auf meiner Solaranlage / oder Windkraft/ oder…,
    der mit Minimal-akku und halt NUR 40 KM reichweite- meinen
    Tag locker 2mal schafft und gut war es. Wir leben in der
    30/50/70 Km/h Realität–langsam mal aufwachen…………

    das sich die ausgefressenen Redakteure, die etwas im Jahr
    1445 leben, so was net vorstellen könne ist klar, wischt ihnen die Autoindustrie schön brav den Arsch mit $$$$$$$$
    ab. Habe dieses heft zum letzen mal vor 17 jahren gelesen,
    nun wieder mal online, es hat sich nix geändert….
    Zeitverschwendung..und bitte Fahrspass, brauch ich wen der
    mir einen 911 oder was vorkaut? eben.
    auto-behinderten-revue.at oder einstampfen… ihr seit
    out…

  • Georg

    Es wird so schnell gehen mit dem Umstieg auf Elektroautos, dass einige große Autohersteller massive wirtschaftliche Probleme bekommen werden, weil sie die Zeichen der Zeit verschlafen haben. Dabei geht’s in keiner Weise um Ökologie sondern um den Preis für’s Auto und den Fahrspaß. Wer sich den Verfall der Akkupreise der letzten 2 Jahre anschaut weiß wohin die Reise geht. In 5 Jahren wird keiner mehr ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen wollen. Ist wie bei Smartphones und Flachbildschirmen. Sobald die Geräte konkurrenzfähig sind geht alles ganz schnell.

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