Der Zenos E10
Das Chassis besteht aus Aluminium und die Fahrgastzelle aus recyceltem Carbon.
 

Zenos E10 – Britische Flunder

Der britische Sportwagenbauer Zenos präsentiert den Zenos E10, eine zweimal leichte Sportflunder die in den nächsten Monaten auf den Markt kommt.

21.01.2014 Press Inform

Der Sportwagenhersteller Zenos präsentiert seine neuste Errungenschaft: Den Zenos E10. Der zweisitzige Roadster soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen und einen Kaufpreis von 30.260 Euro haben.Der Zenos E10

Das Recycling-Vehikel

Das Chassis besteht aus Aluminium und die Fahrgastzelle aus recyceltem Carbon. Zweimal leicht ergibt ultraleicht: Also wiegt der Zweisitzer nur 650 Kilogramm. Da braucht es auch kein 800-PS-Kraftwerk, um richtig Spaß zu haben. Das Triebwerk des Mittelmotorsportwagens ist ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner von Ford, der mit 200 PS und einem maximalen Drehmoment von 210 Newtonmetern genug Schmackes auf der Kette hat. Geschalten wird mit einem Fünfganggetriebe. Optional ist auch eine Sechsgangschaltung erhältlich._Zenos-Project-E10-dispaly

Sport wird großgeschrieben

Die Massenware im Antriebsstrang verspricht dennoch ziemlich sportliche Fahrleistungen. In nur 4,5 Sekunden sollen aus dem Stand die 100 km/h erreicht werden. Da muss sich mancher Porsche ziemlich strecken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 217 km/h. Damit sich der Gewichtsvorteil auch in eine dementsprechende Agilität niederschlägt, hat das Fahrwerk hat doppelte Querlenker und Bilstein-Stoßdämpfer. Für die Verzögerung sorgt eine Sport-Bremsanlage mit 285er Scheiben._Zenos-Project-E10-grafik

Der Zenos E10 Bausatz

Wer den Zenos E10 rennstreckentauglich machen will, kann noch ein Sperrdifferential, einen Querstabilisator hinten, ein noch strafferes Gewindefahrwerk, gelochte Bremsscheiben und ein abnehmbares Lenkrad ordern. Das LED-Display hingegen ist serienmäßig, genauso wie die Sportsitze aus Verbundwerkstoff. Hört sich ja alles ganz ordentlich an._Zenos-Project-E10-grafik-entwuf

Alte Bekannte

Aber wie oft sind solche vielversprechenden Projekte nie über den Status von Design-Skizzen, die auf mehr oder weniger gut funktionierenden Webseiten die Runde machten, hinausgekommen. Die Köpfe hinter dem britischen KTM-XBow-Verschnitt sind alte Bekannte: Ansar Ali und Mark Edwards waren bisher Top-Manager bei dem Renault-Ableger Caterham Cars und wissen, wie der Hase läuft. „Das Design soll dynamische Sportlichkeit ausdrücken, ohne in eine überbordende Aggressivität abzugleiten“, erklärt Ali.

Verkaufsstart in den nächsten Monaten

Der nur 3,56 Meter lange Zenos E10 soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen und der Auftakt einer Mini-Modell-Offensive sein. Mit dem Zenos E11 (kommt 2018 auf den Markt) und dem E12 (ebenfalls 2018) planen Ali und Edwards zwei weitere Sportwagen.

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