In der 26. Kalenderwoche gab es 2013 4, 2012 16 Verkehrstote in Österreich.
In der 26. Kalenderwoche gab es 2013 4, 2012 16 Verkehrstote in Österreich.
 

Zahl der Toten im Straßenverkehr rückläufig

In Österreich kamen im ersten Halbjahr 2013 43 Menschen weniger auf Österreichs Straßen ums Leben als 2012 – Diskrepanz zum Vorjahr am Ferienbeginn besonders hoch

01.07.2013 APA

Vom 1. Jänner bis 30. Juni 2013 kamen auf Österreichs Straßen 188 Menschen ums Leben. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang der Unfälle mit tödlichem Ausgang um 19 Prozent – im ersten Halbjahr 2012 gab es 231 Tote im Straßenverkehr.

Der stärkste Rückgang bei der Anzahl der Verkehrstoten wurde in Niederösterreich verzeichnet (von 72 Getöteten im ersten Halbjahr 2012 auf 54 in den ersten sechs Monaten 2013). Rückläufige Zahlen wurden auch aus Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und der Steiermark gemeldet. In Tirol stagnierte die Anzahl der Verkehrstoten, in Kärnten und dem Burgenland gibt es eine leichte Zunahme (jeweils ein Verkehrstoter mehr).

Zu Ferienbeginn: 12 Todesopfer weniger

Zum Ferienbeginn in Ostösterreich am vergangenen Wochenende gab es ein Todesopfer. 2012 kamen an diesem Wochenende 13 Menschen ums Leben.

Zwischenbilanz gibt keinen Aufschluss über Gesamtentwicklung

ÖAMTC-Verkehrsexperte Markus Schneider bewertet die bisherige Bilanz 2013 positiv. Dennoch warnt er vor zu eiligen Schlüssen auf das gesamte Jahr: „Im Vorjahr waren die Zahlen im Vergleich zu den Jahren davor ebenfalls positiv. Bis Jahresende erreichte die Anzahl der Getöten den Stand aus dem Jahr davor. Erfahrungsgemäß kommt es von Juli bis August aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens auch vermehrt zu Unfällen.“ Der Appell des ÖAMTC-Experten: „Auch bei schönem Sommerwetter unbedingt vorausschauend und vorsichtig fahren.“

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