Nicht nur die Autofahrer, auch die Autobauer in den USA leiden unter dem extremen Wetter.
 

Winterwetter drückt Autoverkäufe in den USA

Das tiefwinterliche Wetter in den USA hielt viele Amerikaner vom Autokauf ab – GM, Ford und VW mussten im Jänner starke Rückgänge verzeichnen, einzig Chrysler legte um 8 Prozent zu.

03.02.2014 APA

Das extreme Winterwetter hatte in den USA auch Auswirkungen auf den Automarkt: Bei General Motors fiel der Absatz im Jänner um 12 Prozent, bei Ford um 7 Prozent. VW musste sogar einen Rückgang von 19 Prozent verzeichnen. 

Verkäufe stiegen in Regionen mit gutem Wetter

„In Regionen, wo das Wetter gut war, sind die Verkäufe gestiegen“, so Fords US-Vertriebschef John Felice am Montag. Er nannte als positive Ausnahme den Westen. Dagegen hatte es selbst im Süden der Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche geschneit, was für Chaos auf den Straßen sorgte und das öffentliche Leben teils lahmlegte. Auch an der bevölkerungsreichen Ostküste mit New York und Washington schlug der Winter voll zu.

Chrysler-Absatz litt nicht unter Wetter

Zu den wenigen Gewinnern unter den Herstellern zählte Chrysler mit einem Verkaufsplus von 8 Prozent. „Das schlechte Wetter scheint nur die Händler unserer Wettbewerber getroffen zu haben“, stichelte US-Verkaufschef Reid Bigland. Er sprach vom besten Jänner seit 2008 und damit bevor die Wirtschaftskrise voll zuschlug. Chrysler war erst jüngst mit Fiat verschmolzen.

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