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Die künftige Busflotte der Wiener Linien. © HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
 

Wien: Mehr Öffi-Nutzer als ganz Rest-Österreich zusammen

In Wien haben die öffentlichen Verkehrsmittel eine immer höhere Bedeutung. 900.000.000 Fahrgäste jährlich sind um ein Drittel mehr als im Rest von Österreich zusammen.

24.02.2014 APA

Interessante Zahlen zur Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel in Österreich zeigt eine aktuelle Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auf. Demnach weisen die Wiener Linien mit 900 Millionen Fahrgästen 2013 über ein Drittel mehr Fahrgäste auf als die Verkehrsverbünde in allen anderen österreichischen Bundesländern gemeinsam. Vom Neusiedler See bis zum Bodensee sind laut aktuellen Zahlen des VCÖ rund 650 Millionen Fahrgäste mit Öffis unterwegs.

„In den letzten 20 Jahren hat die Öffi-Nutzung in Wien stark zugenommen. Der kontinuierliche Ausbau der U-Bahn und Verbesserungen im Angebot haben den Öffentlichen Verkehr klar zum wichtigsten Verkehrsmittel in Wien gemacht“, so Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien.

Wiener Linien investieren in weitere Angebotsverbesserung

Diesen Weg setzen die Wiener Linien auch 2014 fort und investieren fast 460 Millionen Euro in den U-Bahn-Ausbau sowie in die Modernisierung des Fuhrparks und der bestehenden Infrastruktur. 2014 werden die Tunnelarbeiten für den U1-Ausbau nach Oberlaa im Rohbau abgeschlossen. Auf der U4 und der U6 starten heuer langjährige Modernisierungsprogramme, die Strecken und Stationen auf den neuesten Stand der Technik bringen.

Außerdem schreitet die Erneuerung des Fuhrparks weiter voran. Nach den ersten 23 umweltfreundlichen Mercedes-Bussen, die seit Jahresbeginn im Einsatz sind, folgen im Lauf des Jahres noch knapp 60 weitere. Weiters wird der Fuhrpark heuer noch um fünf Züge für die U6, vier U-Bahn-Züge für die Linien U1 bis U4, 18 Straßenbahnen und sechs Hybridbusse modernisiert.

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  • hofinger heinz

    wien ist eine autofeindliche stadt………..

  • Ravenbird

    Dafür brauch ich weder Statistiker noch Wissenschafter. Viele Menschen auf engem Raum fahren mit großen Fahrzeugen, die entsprechend ausgelastet sind und damit möglicherweise auch in Österreich Gewinne abwerfen können.

    Die wirkliche Kunst besteht darin, weite Strecken mit wenig Fahrgästen so abzudecken, daß eben KEIN Verlust entsteht.
    Mit riesigen Bussen zu viel zu weit auseinander liegenden Zeiten geht es nicht. Kleinere Fahrzeuge, die ein paar Ortschaften flexibel miteinander verbinden, mit Fahrern aus der Gegend, die jeden kennen, die nicht fix an strenge Fahrpläne und Routen gebunden sind und so auch einmal gegen Entgelt Menschen z.B. mit Behinderung oder schweren Einkäufen zu abgelegenen Häusern bringen dürfen/können brauchen wir.
    Schulbusse gehören nicht in den öffentlichen Verkehr – es ist aufgrund der Nicht-Erziehung der meisten Kinder für Erwachsene beinahe unmöglich mitzufahren, Schuhe mit Stahlkappen und Wadenschützer sind von Vorteil, Ohrstöpsel Pflicht. Diese Busse gehören in die Verantwortung der Eltern und Schulen, die dafür finanziell gestützt werden müssen (mit einem Bruchteil des Hypo-Geldes könntenn wir ein paar Jahrzehnte gratis fahren).
    Wenn ich mir vorstelle, daß ich, wenn ich einen „Landbus“, wie ich ihn oben beschrieben habe, durch Zuwinken zum Anhalten bringen kann, damit er mich mitnimmt – ähnlich wie ein Taxi – schmeiße ich meine Autos weg.
    DAS wären Öffis am Land!

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