St. John "Jock" Horsfall verunglückte 1949 in Silverstone.
 

Wie ein Aston Martin-Werksfahrer und eine Leiche die Nazis überlisteten

„Operation Hackfleisch“ war ein bizarrer, aber erfolgreicher Plan, der den Rennfahrer und Geheimagenten John Horsfall sowie eine verkleidete Leiche beinhaltete.

30.12.2014 Online Redaktion

Die „Operation Mincemeat“ war ein Täuschungsmanöver der Briten, das den Verlauf des 2. Weltkriegs ändern sollte. Ein Aston Martin-Rennfahrer spielte dabei eine entscheidende Rolle.

St. John „Jock“ Horsfall war in den 1930ern ein bekannter Rennfahrer mit seinem Aston Martin „Black Car“, Als der 2. Weltkrieg ausbrach, trat er dem englischen Geheimdienst MI5 bei. Dabei wurde ihm die Aufgabe zuteil, eine verkleidete Leiche mit gefälschten Kriegsplänen nach Schottland zu bringen. Von dort aus wurde der falsche Offizier per U-Boot ins Meer geworfen, von wo ihn die Gezeiten in Spanien an Land brachten. Dort sollten er und die falschen Pläne von den Nazis gefunden und für echt befunden werden.

Die Nazis sollten so dazu gebracht werden, zu glauben, die Alliierten würden Griechenland und Sardinien statt Sizilien invadieren. Der Plan ging auf – Mincemeat wurde als „swallowed whole“ gemeldet, die Alliierten eroberten Sizilien.

Die ganze Geschichte Jock Horsfalls – und ein bisschen Aston Martin – erfahrt ihr hier in diesem kleinen Film von XCAR.

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