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High Hopes.
 

Wider dem Trend

Opel kommt nicht aus den roten Zahlen. Ganz anders als GM.

12.05.2011 Online Redaktion

Im Haupthaus von General Motors in Detroit konnte man die Krise spätestens mit dem ersten Quartal 2011 als beendet betrachten. Der amerikanische Autoriese verbuchte allein in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von 3,2 Milliarden Dollar. Auf den Autoabsatz konnte man sich dabei allerdings nicht allein stützen. So wurden 1,9 Milliarden Dollar durch den Verkauf diverser Anteile erwirtschaftet – GM trennte sich von Beteiligungen an Delphi, einem Autozulieferer, und von Ally Financial, einem Autofinanzierer.

Good old times:

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Nichts desto trotz blickt man optimistisch in die Zukunft. Der Umsatz stieg (um 4,7 Milliarden Dollar) und auch die Absätze ziehen wieder an. Auch verlagerte sich das Geschäft geringfügig. Von den großen Trucks zu den kleineren Autos. Manche (amerikanische) Experten halten es sogar für möglich, dass GM in absehbarer Zeit wieder zum größten Autohersteller der Welt avancieren könnte – was freilich mehr an der Katastrophe in Japan, denn am Aufschwung in den USA liegen dürfte.

Opel kommt dagegen nicht in Schwung. GM verzeichnete bei seinem Europageschäft – das um Opel und die britische Schwester Vauxhall aufgebaut ist – einen Verlust von 263 Millionen Euro. Zwar konnten Produktion uns Absatz deutlich gesteigert werden (320.000 Autos im ersten Quartal, statt 295.000 im Vorjahreszeitraum), doch gereicht hat das nicht.

2012 sollen endlich wieder Gewinne erwirtschaftet werden, versprach Nick Reilly, der Präsident des GM-Europageschäfts. Derzeit befände man sich schließlich noch in der Umstrukturierungsphase.

Es geht bergauf. Zumindest PS-mäßig:

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