Zug der Westbahn
Die Tickets werden ab 1. März teurer.
 

Westbahn: Preise steigen

Die Strecke Wien – St. Pölten wird teurer, für die Fahrt von Wien nach Salzburg muss künftig weniger bezahlt werden Jahresnetzkarten steigen um 10 Prozent.

26.02.2014 APA

Um durchschnittlich 1,79 Prozent müssen die Fahrgäste der Westbahn ab 1. März mehr für Zugtickets ausgeben, einige Strecken werden jedoch günstiger. Die Jahresnetzkarten „Classic“ und „Familie“ werden um rund 10 Prozent teurer, die Jahresnetzkarte für Jugendliche unter 26 Jahren und für Senioren bleibt unverändert.

Wien – St. Pölten wird teurer

Von Wien nach St. Pölten müssen künftig 6,90 statt bisher 6 Euro für ein Ticket berappt werden, von Wien nach Amstetten steigt der Ticketpreis von 11,80 auf 13,30 Euro. Von Wien nach Linz bleibt der Preis mit 17,20 Euro gleich. Günstiger wird die Strecke Wien-Salzburg, der „Westbahn-Haustarif“ beträgt hier künftig 23,90 statt bisher 25 Euro.

Reaktion auf Preisanstieg der ÖBB

Die Preisanpassung der Westbahn liege unter der seit Jahresbeginn wirksamen Anhebung der ÖBB-Haustarife, betont die Westbahn am Mittwoch in einer Aussendung. Mit dem neuen Preismodell wolle man Kunden ansprechen, vom Auto auf die Bahn umzusteigen.

Westbahn bisher nur mit Verlusten

Die mehrheitlich private Westbahn fährt seit rund zwei Jahren zwischen Wien und Salzburg und macht dort der Staatsbahn ÖBB Konkurrenz. Die Eigentümer der Muttergesellschaft Rail Holding AG (Haselsteiner-Familienprivatstiftung 46,9 Prozent, französische Staatsbahn SNCF 28 Prozent, Investoren in der Augusta Holding 25,1 Prozent) haben bisher nur Verluste gesehen.

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  • Ravenbird

    An alle Bedingungslos-Privatwirtschafts-Gläubigen:

    Die Bahn als Transportmittel für ALLE (auch für die Ärmeren!) hat in privaten Händen nichts verloren. Sie hat Sache und Eigentum des Staates zu sein und nicht Opfer von dummdreisten Spekulanten und Möchtegern-Managern.

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