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Eine Milliarde Euro zahlt Renault an den französischen Staat zurück...
 

Weltspartag

Die Staatshilfen fließen wieder. Zurück.

13.09.2010 Online Redaktion

Manch einer mag sich noch schwach erinnern: vor einem Jahr war das Rufen der Autobauer nach Staatshilfen sehr laut. Vor allem in Frankreich und Deutschland. In Deutschland grämte man sich ein wenig und entschied sich für eine Verschrottungsprämie, nicht zuletzt, weil man Streitigkeiten mit der EU ob einer Wettbewerbsverzerrung befürchtete, in Frankreich war man weniger zimperlich und lieh Renault und dem PSA-Konzern im April 2009 jeweils drei Milliarden Euro. Zinsgünstig.

Natürlich griff in Frankreich die EU ein und Präsident Sarkozy musste auf die Forderung verzichten, wonach Renault und PSA nur bei französischen Zulieferern kaufen sollten.

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Nach einem profitablen ersten Halbjahr können jetzt beide Hersteller frühzeitig einen Teil der Kreditsumme zurückzahlen. Renault, wie auch PSA, zahlen weit vor Fälligkeit jeweils eine Milliarde an den französischen Staat. „Diese Rückzahlung, die unsere Bruttoverschuldung mindert, wird durch eigene Finanzmittel finanziert und erlaubt eine signifikante Minderung der Finanzkosten“, teilte PSA in einer kurzen Erklärung mit. Wann die Restsumme zurückgezhalt wird, ließen beide Hersteller noch offen.

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