Peugeot 4008 Exterieur Statisch Front
In Genf wird Peugeot den neuen 4008 zeigen.
 

Welt, wir kommen

Mit dem Peugeot 4008 wollen die Franzosen neue Märkte erobern.

02.10.2011 Online Redaktion

Zugegeben, neu sind die Märkte nicht, aber wo Wachstum ist, da gilt es Stückzahlen zu machen und Marktanteile zu stärken. Und so will Peugeot mit dem neuen 4008, der kommendes Frühjahr auf dem Autosalon in Genf präsentiert wird vor allem in  Russland und China auftrumpfen.

Keine große Überraschung. In Russland würde man mehrheitlich kompakte SUV fahren, weswegen in diesem Land 20 Prozent des Gesamtabsatzes in diesem Segment gemacht werden. China und Westeuropa liegen bei jeweils zehn Prozent. Deswegen verwundert es auch kaum, dass Russland und China die ersten Märkte sind, auf denen der neue Peugeot 4008 eingeführt wird. Nämlich direkt nach der Weltpremiere in der Schweiz. In Europa muss man sich dann noch etwas gedulden.

Der Vorgänger, der Peugeot 4007, kam auch noch als Citroën C-Crosser und Mitsubishi Outlander auf den Markt. Eine Kooperation, die selbstverständlich weitergeführt wird. Wir lehnen uns jetzt mal aus dem Fenster und behaupten: auch diese beiden Modelle werden in Genf gezeigt werden. Smart wäre es freilich, diese beiden Marken würden zuerst die übrigen Märkte bedienen, um einen weltweiten Produktlaunch zu haben. Aber darauf trauen wir uns an dieser Stelle nicht wetten.

Eine echte Revolution hat beim 4008 nicht stattgefunden. Die aktuellen Designmerkmale von Peugeot werden übernommen. Das bedeutet: „schwebender Kühlergrill“, wie sich die Marke ausdrückt, und Leuchteinheiten in „Raubkatzenoptik“. Letzteres bedeutet, dass die vorderen Scheinwerfer LED-Tagfahrleuchten haben und die hinteren durch drei rote Querstreifen das Nachtbild erhellen.

Damit jeder erkennt, dass es ein SUV ist gibt es Schutzleisten im Unterbodenbereich und weit ausgeschnittene, verkleidete Radkästen. Der Fahrer kann sich den Innenraum mit einem optionalen Panoramaglasdach schöner kaufen, seitliche LED-Lampen innen gibt es serienmäßig.

Rein technisch geht es bodenständig zu. Mit 4,34 Meter Länge hat der Peugeot 4008 Gardemaß in der Kompakt-SUV-Klasse. Etwa 80 Prozent des Gesamtabsatzes werden allradgetrieben auf die Straße kommen. Kein Wunder, in Europa wird die Variante mit Frontantrieb gar nicht angeboten werden.

Die 4×4-Technik kennt weiterhin drei Modi. 2WD, 4WD und Lock. Bei 4WD und Lock wird die Kraft jeweils an alle vier Räder geschickt, im Lock-Modus jedoch deutlich hecklastiger. Deutlich hecklastiger als im 4WD-Modus zumindest.

Das Motorenprogramm hat Peugeot auch schon bekannt gegeben. Welche Varianten davon in Österreich angeboten werden bleibt abzuwarten, aber aller Wahrscheinlichkeit nach werden es die Benziner (1,6 Liter mit 112 PS und 2,0 Liter mit 150 PS) nicht zu uns schaffen. Liest sich auf dem Papier ohnedies nicht so prickelnd, sie werden nämlich nur mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für den größeren Motor gibt es optional ein CVT-Getriebe.

Da freuen wir uns lieber auf die Diesel. Ein 1,6 Liter HDi mit 112 und ein 2,0 Liter HDi mit 150 PS wird einem der Händler anbieten können. Beide mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe.

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