VW Twin Up! dynamisch vorne
Unauffällig kommt er daher, aber unter der kompakten Hülle steckt die Technik des VW XL1.
 

Vorstellung: VW Twin Up! Hybrid

Volkswagen zeigt auf der Tokio Motorshow, dass das hybride Antriebsmodul auch in einem ganz normalen VW Up! funktioniert. Serienchancen hat der Twin Up trotz 1,1 Litern Verbrauch kaum.

07.11.2013 Press Inform

VW hat schon mit der Carbon-Zigarre XL1 sorgte für Aufsehen gesorgt. Nun wurde die sparsame Kombination aus 0,8 Liter großem Zweizylinderdiesel und einem Elektromotor in den VW Up! verpflanzt. Der Prototyp des VW Twin Up! bietet bei 1,1 Litern Normverbrauch Platz für bis zu vier Personen, das größte Unterscheidungsmerkmal zu einem normalen VW Up! sind die Anzeigen des Spritsparmonitors: Auf dem kleinen Multifunktionsbildschirm am Armaturenbrett zeichnet sich ein XL1. „Wir haben viele Teile direkt vom XL1 übernommen“, erklärt der Projektleiter David Prochazka, „somit auch diese Anzeigen.“

Unterwegs im VW Twin Up!

Einsteigen und den Motor gestartet. Das grüne Ready-Symbol leuchtet und rein elektrisch rollt der 1,2 Tonnen schwere Hybridkleinwagen vom Parkplatz herunter. Noch geschieht alles im Elektromodus, der sich über einen Taster im Armaturenbrett auch als Einzelspieler ansteuern lässt. Auf der Schnellstraße schaltet sich dann laut vernehmbar der ruppige Zweizylinder-Diesel zu, 35 kW steuert er zur Systemleistung von 55 kW (75 PS) bei. Der Elektromotor des XL1 wurde von 20 auf 35 kW aufgepowert.

Nun, Beschleunigungswunder fahren sich anders (0 auf 100 in 15,7 Sekunden, Vmax 140 km/h, 215 Nm), immerhin lassen die zwei Triebwerke den Twin Up! gerade im Sportmodus des siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebes flott dahinflitzen. Den weitaus harmonischeren Fahreindruck verbreitet jedoch der Elektromodus. Rein elektrisch schafft der Twin Up 125 km/h und 0 auf Tempo 60 in 8,8 Sekunden. Der Plug-In-Normverbrauch von 1,1 Litern auf 100 Kilometern ist dabei allemal eindrucksvoll. Der 8,6 kWh-Akku reicht für 50 Kilometer Reichweite, zusammen mit dem 33 Liter-Tank gehen sich in der Theorie 1050 Kilometer aus. Nach zwei Stunden ist die Batterie zu 80% aufgeladen.

In Serie wird der VW Twin Up! kaum gehen. Aufgrund der aufwendigen Hybridtechnik wäre der Preis das größte Problem: Bereits der Elektro-Up kostet mit 26.900 Euro mehr als das doppelte eines Benziners, und der Twin Up! Wäre gewiss nicht billiger. Der einzige Trost: Mit seinem Schätzpreis von 30.000 Euro wäre der Kleinwagen noch immer weit günstiger als VW XL1. Dessen 200 Serienmodelle werden zu einem Preis von jeweils 111.000 Euro verkauft.

  • G.fost

    2000 keinen Microbus (Langstrecke)
    2005 keinen A2 mehr -Stadt/Kurzstrecke
    Amarok viel zu spät
    Vorsprung durch Technik? Nur bei NSU
    Vorsprung durch Qualität … Toyota
    Vorsprung nur bei Marketing und Spaltmaßen
    Warte auf den Hybrid Up
    Spare wahrscheinlich auch hier viel Geld
    Brauche ich bei dem nicht vorhandenem Diebstahlsschutz auch
    Was bleibt ?Nur meine gute Werkstatt

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