VW Touran dyn VoLi
Neue Scheinwerfer, neue Schürze - ein klassisches VW-Facelift.
 

Testbericht: VW Touran 2,0 TDI Highline

Was einen Touran ausmacht, das spielt sich innen ab…

09.12.2010 Online Redaktion

… Familie, Nutzwert, Laderaum, Ablagen. Also rein ins Geschehen. Härtetest eins: Kofferraum. Ganz kühl sei vermerkt, dass der neue Touran (Marktstart der neuen Generation war Mitte September) den gleichen Laderaum bietet wie sein Vorgänger. Von 695 Litern bei fünf verfügbaren Sitzplätzen bis 1989 Liter, wenn alle Polster umgeklappt sind. Da geht es aber schon los. Das Konzept der Raumerweiterung will nicht ganz schlüssig rüberkommen, zumal man es im Konzern ja auch besser kann. Klappt man die Sitze einfach nur um, hat man keinen ebenen Laderaum. Macht man sich die Mühe und faltet den Sitz vollständig nach vorne, muss man eine störende Stützstange einrasten lassen, damit das Konstrukt nicht wieder nach hinten klappt. So oder so ist es ärgerlich. Erwähnt sei aber auch, dass der Laderaum mehr als ausreicht, um praktisch jedem Ladebedürfnis nachzukommen.

VW Touran syn HiLi

Ein Lob für Qualität und Quantität der Ablagen.

Die Getränkehalter stören auch befüllt nicht beim Schalten, in den Dach­fächern könnte man ganze Wochenendeinkäufe verschwinden lassen, und wem das nicht reicht, der gibt sein Zeug eben in die Türen, die Mittelarmlehne oder hält einfach mal Ordnung. Die aktuelle Touran-Generation wurde 2003 vorgestellt. Kein Wunder, dass sie sieben Jahre später etwas, nun, abgewetzt aussah. VW steuerte kräftig dagegen und frischte seinen Familienfreund auf. Neue Front- und Heckpartie, moderne Scheinwerfergestaltung, bulligeres Auftreten bei gesenktem cw-Wert (jetzt 0,29). Der 140-PS-TDI in Kombination mit dem Sechsgang-Schalt­getriebe ist über jede Kritik erhaben. Der Verbrauch erklärt sich durch schwere Lasten und viel Autobahn.

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