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Wohnen im Auto

Jetzt könnte ich eine Sonderausgabe der Autorevue mit dem Titel „Wohnen im Auto“ bestreiten.

28.01.2013 Autorevue Magazin

6. Dezember:
Ich habe dem Gejammer um den neuen Schwechater Flughafen im Allgemeinen und den neuen Terminal im Besonderen noch eine Frage und eine Bemerkung hinzuzufügen. Punkt eins: Bitte hätte man nicht einfach den Münchener Flughafen kopieren können, anstatt diese oberschlaue Fehl­konstruktion mit Rolltreppen, auf denen man nicht überholen kann, wenn man es eilig hat, hinzustellen? Punkt zwei: Da die Parkgaragen nun endgültig kilometerweit entfernt sind, fahre ich immerhin jetzt gerne mit der Schnellbahn, weil das praktischer und viel billiger ist als mit dem City Airport Train (CAT). Die Kräfte des freien Wettbewerbs haben hier aber zu einer seltsam kundenverachtenden Tatsache geführt. Beider Züge Bahnsteige sind von zwei Seiten zugänglich, nämlich am vorderen und hinteren Ende der Züge. Jedoch stehen an dem ­einen Ende ausschließlich Fahrscheinautomaten für den CAT und am anderen Ende nur solche für die ÖBB, außerdem ruft die Beschilderung beträchtliche überflüssige Umwege hervor.

12. Dezember:

Ich schlafe gerne im eigenen Bett, eine Extravaganz, die selbst Luxushotels nicht befriedigen können. Die Lösung ist allerdings noch viel teurer, als in Luxushotels abzusteigen: Das Wohn­mobil. Um die Kosten auf beherrschbare Dimensionen ­herunterzuholen, habe ich mir jetzt ein gebrauchtes Wohnmobil gekauft, denn ein neues würde allermindestens 50.000 Euro ­kosten. Was ich bei der Suche ­danach erlebt habe, überstrahlt jeden herkömmlichen Gebrauchtwagenkauf. Jetzt hab’ ich ihn jedenfalls, meinen Kofferfisch, um bei lyrischen Vergleichen zu bleiben: eine eierlegende Wollmilchsau der besonderen Art in GFK-Leichtbau auf Basis VW T4. Im Frühling gibt’s die Details dazu in der Autorevue, „Wohnen im Auto Spezial“ sozusagen.

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