Ein bisschen böse: VW Scirocco Sport 2,0 TSI DSG

Soso, ein Facelift für den optisch sportlichsten Volkswagen. Allein, man sieht es kaum.

23.01.2015 Autorevue Magazin

Ein kleines bisschen Schminke da, ein bisserl Makeup dort, dennoch muss man sich das ungeliftete Modell direkt danebenstellen, um den Unterschied überhaupt zu erkennen. Dafür gibt’s jetzt den dicken Ärmel unter der Haube: Den Zweiliter-Turbo mit 180 PS statt des Vierzehnhunderters mit 160 PS. Der Grund: Euro 6. Das schiebt deutlich souveräner an, wirkt nie angestrengt. Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen.

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Der sportlichste VW darf nicht, was Golf darf

Überhaupt kommt diese Kombination sehr stimmig an. Versicherungssteuer und Verbrauch bleiben maßvoll, die Leistung entspricht dem Auftritt. Darüber gäbe es noch den selben Motor mit 220 PS (Aufpreis etwa 5000 Euro, subjektiv relativ wenig Unterschied) sowie den Scirocco R mit 280 Pferden, dem aber der Allrad aus dem Golf R wiederum abgeht. Welch ungerechte Modellpolitik, VW!

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Sonst? Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet gut, wie zu erwarten war. Sehr eigen mutet in einem ausgewiesenen Sportler die Segelfunktion an, bei der der Wagen auskuppelt, sobald man den Fuß vom Gas nimmt.

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