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Vorstellung: VW Polo Dreitürer

Mit der Zahl der Türen fällt auch der Preis, die Dimensionen bleiben gleich. Das nutzt aber eher Singles.

01.11.2009 Online Redaktion

Es wird zwei Situationen geben, in denen eine Debatte um die Anzahl der Türen unvermeidbar sein wird: das Ein- und das Aussteigen. Und das auch nur, wenn einen der Alltag dazu zwingt, mehr als eine Person mitzunehmen. Schwiegereltern oder Kindersitze passen zwar ins Auto, aber nicht wirklich ins Konzept. Zwar sind die Türen breiter als beim Fünftürer, was bequem ist, den Zugang zur Rücksitzbank aber nur minimal vereinfacht. Es ist und bleibt bauartbedingt eine Schistelei. Aber darum geht es ja letztlich auch nicht.

Der Polo-Dreitürer ist ein Auto für Singles. Ein Einstiegsauto. Ein Zweitauto allenfalls. Und diese Kundschaft wird dann auch verwöhnt. Der Dreitürer büßt nicht einen Millimeter Länge oder Breite und nicht einen Liter Kofferraumvolumen ein im Vergleich zur, nennen wir es: kindersitzkompatiblen Variante. Wer erst einmal drinnen sitzt, merkt gar nicht, dass hier zwei Türen fehlen.

Höchstens noch bei der Anschaffung. Bei der Basisausstattung und Grundmotorisierung spart man 680 Euro. Die weiteren Preise für Österreich gibt VW Ende des Jahres bekannt. Nicht weiter wild, schließlich ist die Markteinführung erst Anfang 2010, auch wenn der Vorverkauf noch 2009 beginnt. Erst so spät, weil VW vorher noch die ganzen Bestellungen des Fünftürers abarbeiten muss. Eine Krise sieht anders aus.

Die bekannte Polo-Motorenpalette wird dann auch um einen neuen 1,2-Liter-Turbobenziner erweitert – die sportliche Weiterführung der Downsizing-Idee und unsere Kaufempfehlung (am besten mit 7-Gang-DSG). Ebenfalls neu kommen zu Beginn des Jahres eine BlueMotion-Version des 1,6-Liter-TDI mit 90 PS und ein 1,2-Liter-TDI mit VWs Umwelttechnik.

Dank schmalerer C-Säule wirkt die Seitenlinie des Polo gestreckt, was ihm insgesamt eine etwas sportlichere Attitüde verleiht – richtige Motorisierung und fehlender Kindersitz vorausgesetzt.

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