Der XL 1. Das 1 Liter-Auto von Volkswagen
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VW gibt weltweit am meisten für Forschung und Entwicklung aus

Der Deutsche Autokonzern Volkwagen investiert weltweit 9,52 Mrd. Euro und liegt damit vor Samsung Electronics und Microsoft.

19.11.2013 APA

Erstmals seit 2004 steht ein Unternehmen aus der Europäischen Union an der Spitze der Rangliste der Privatunternehmen, die weltweit am meisten für Forschung und Entwicklung ausgegeben haben. Dabei handelt es sich um den deutschen Autokonzern Volkswagen, sie investierten 2012 weltweit 9,52 Mrd. Euro und eroberten damit den ersten Platz des EU-Anzeigers für F&E-Investitionen der Industrie.

Volkswagen als Ideenschmiede

Über die Studie der EU zeigte sich Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, naturgemäß bestätigt. „Wir sehen die aktuelle Erhebung der EU-Kommission als weitere Bestätigung unserer Strategie. Europa muss im harten globalen Wettbewerb noch konsequenter als bisher auf umweltfreundliche Technologien und wettbewerbsfähige Produkte setzen. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind dafür Grundlage und Voraussetzung. Deshalb wird der Volkswagen Konzern weiter gezielt in seine Innovationskraft investieren. Wir bleiben eine Ideenschmiede der europäischen Automobilindustrie“, so Winterkorn.

Investitionen von Volkswagen

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Volkwagen Konzerns mit seinen mehr als 40.000 Mitarbeitern speziell in diesem Bereich fokussieren sich auf den Ausbau der konzernweiten Modellpalette und die stetige Effizienzsteigerung von Fahrzeugen, Technologien und Antrieben. Einen wesentlichen Teil investiert der Konzern hierbei in sein Ziel, den CO2-Ausstoß seiner Neuwagenflotte weiter deutlich zu senken. Entsprechend stehen die Elektrifizierung des Fahrzeugportfolios, die Effizienzsteigerung der Motorenpalette sowie der Ausbau weiterer alternativer Antriebstechnologien im Mittelpunkt.

2. Samsung und 3. Microsoft

Den zweiten Platz belegt das südkoreanische Unternehmen Samsung Electronics mit 8,3 Mrd. Euro Investitionen, Rang drei geht an Microsoft aus den USA. Unter den Top Ten rangierten auch noch vier Unternehmen aus den USA (Intel, Merck, Johnson&Johnson und Pfizer), zwei aus der Schweiz (Roche und Novartis) sowie Toyota aus Japan.

EU muss aufholen

Die EU-Forschungs- und Wissenschaftskommissarin Maire Geoghegan-Quinn betonte, die Europäische Union hinke bei den Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung ihren wichtigsten Wettbewerbern nach wie vor hinterher. In wichtigen Industriezweigen wie der Automobilindustrie gebe es zwar gute Ergebnisse, doch in Hochtechnologiebereichen wie Biotechnologie und Software sei die EU nach wie vor zu schwach.

EU-Rangliste

1. Volkswagen (Deutschland/9,52 Mrd.)

2. Daimler mit (Deutschland/5,64 Mrd.)

3. Robert Bosch (Deutschland/4,92 Mrd.)

4. Sanofi-Aventis (Frankreich/4,91 Mrd.)

5. Siemens (Deutschland/4,57 Mrd.)

6. GlaxoSmithKline (Groß Britannien/4,28 Mrd.)

7. Nokia (Finnland/4,17 Mrd.)

8. BMW (Deutschland/3,95 Mrd.)

9. Ericsson (Schweden/3,86 Mrd.)

10. EADS – Luftfahrt- und Rüstungskonzern (Niederlanden/3,63 Mrd.)

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  • Ravenbird

    In der Praxis ist davon kaum was zu bemerken. Kann es sein, daß die Gelder über Umwege wieder in die Kassen der Geldgeber zurück fließen?
    Dauernd defekt, teure Reparaturen weil „verkonstruiert“ (Wärmetauscher z.B. im Steinschlagbereich vor den Vorderrädern – schlimmer gehts nimmer), kurzlebig wie alle anderen, kaum höherer Wiederverkaufswert.

    Wenn das Geld von Mama, Oma und Uroma weg ist, wer soll die Dinger noch bezahlen?

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