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Testbericht: VW Passat Variant Comfortline Bluemotion TSI

Drei Dinge braucht der Mann.

01.11.2009 Online Redaktion

Grundlegendes gleich vorab: Auch die neue BlueMotion-TSI-Version des VW Passat Variant ist, was man sich erwartet. Bester Freund der Familie und solider Alltagsbegleiter. Das trifft aber auf viele Kombis zu. Um sich hervorzutun, gibt es ein Dreieck aus State-of-the-Art-Technikschmankerln: Downsizing-Motor, 7-Gang-DSG und Start-Stopp-Automatik. Der Trend zum Downsizing ist bei VW voll angekommen. Der nur 1,4 Liter große Benziner wird per Direkteinspritzung gefüttert und mit Turboaufladung gemästet. Verteilt wird die Kraft dann von einem 7-Gang-DSG. Der große Fortschritt zum Vorgänger ist dabei nicht der zusätzliche Gang, sondern die Bauweise. Die Trockenkupplungen brauchen kein Ölbad mehr, was auch gleich eine Hydraulikpumpe erspart. Vervollständigt wird das Triumvirat von einer Start-Stopp-Automatik. Und das ist in Kombination mit einem Automatikgetriebe nichts weniger als eine Sensation. Und simpel obendrein. Der Motor geht aus, wenn das Auto steht und der Bremsdruck mehr als 550 Millibar beträgt. Das ist noch so wenig Druck, dass es nicht störend ruckt. Der Motor springt blitzschnell wieder an, sobald man von der Bremse geht. Als Tupfen auf dem i dienen dann weitere BlueMotion-Maßnahmen wie Bremsenergie-Rückgewinnung, optimierter cw-Wert und rollwiderstandsarme Reifen. In Summe: ein Benziner-Kombi mit ambitionierten 122 PS, der deutlich unter sieben Litern bleibt.

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