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Beetle Concept R-Line
 

Rennkäfer und Offroadgolf, was plant VW für die USA?

VW hat sich nicht auf jedem Automarkt so etabliert wie in Europa. Die Beziehung zu den USA ist schon seit längerem schwierig – also auf zur Imagepolitur.

01.04.2015 Press Inform

Doch bevor Europas größter Autobauer neue SUVs, wie den Tiguan mit langem Radstand über den Atlantik bringt, sollen ein Offroad-Golf und vier Studien, die einen Ausblick auf neue Beetle-Varianten geben, wieder für Schwung sorgen. Die jeansverrückten Amerikaner kommen mit dem „Beetle Cabriolet Denim“ definitiv auf ihre Kosten. Das Verdeck und der Lack sind im blauen Denim-Jeans-Look gehalten und sorgen für ein bisschen Western-Look. Freiheit, Abenteuer und so. Im Cockpit gibt es dann hellblaue Stoffsitze. Nicht jedermanns Geschmack, aber zumindest konsequent.

Der soll Beetle jeden Geschmack treffen

Die Studie „Beetle Cabriolet Wave“ lädt die Surfer zum Flanieren am Strand ein. Schon die orange Farbe („Habanero Orange Metallic“) spiegelt ein anderes Lebensgefühl wieder als der bodenständige blaue Jeans-Käfer. Immerhin rollt dieser Käfer auf 19-Zoll-Rädern, hat lässige verchromte Außenspiegelkappen und lässt im Innenraum optisch die 60er und 70er Jahre wieder aufleben. Dazu gehören das Hahnentrittmuster auf den Stoffsitzen und die Holzapplikationen des Armaturenbretts, was eine behagliche Atmosphäre verströmt und die Naturverbundenheit der Wellenreiter demonstriert.

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© Bild: Werk

Rennkäfer

Anders tritt da schon das „Beetle Concept R-Line“ auf. Der macht optisch durch ein besonders sportliches Ausstattungspaket einen Rennkäfer, da er gegenüber dem Serienmodell um 14 Millimeter breiter ist. Den breitbeinigen Macho-Auftritt vervollständigen 20-Zoll-Reifen, hochglänzend schwarze Schweller sowie Front- und Heckschürzen inklusive Diffusor. Im Interieur dürfen sich die Fans des R-Line-Pakets auf gelb hinterlegte Instrumente und viel Leder- und Carbonelemente freuen. Der bekannte 220-PS-Motor sorgt für der Optik angemessenen Vortrieb.

Beetle Pink Edition

Mit der Studie „Beetle Pink Edition“ tragen die Wolfsburger einem Trend aus den Metropolen Chinas und vor allem den USA Rechnung, wo die Kunden immer öfter beim Kauf eines Autos nach einer pinkfarbenen Version fragen. Dieser Prototyp hat also gute Chancen in Serien zu gehen. Neben der auffälligen Lackierung der Karosserie finden sich natürlich im Cockpit pinke Elemente wieder. Damit das auffällige Automobil nicht ganz so in eine Schublade gesteckt wird, strahlen auch hier einige Applikationen in dem auffälligen Farbton. Wem das nicht genug ist, der lässt sich auch noch das obere Armaturenbrett, die Mittelkonsole und die Lenkradspeichen in der Außenfarbe „Fuchsine Metallic“ lackieren. Je nach Geschmack.

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© Bild: Werk

Offroad-Golf

Beim robusten Offroad-Golf gingen die Niedersachsen nach der bewährten Methode vor, die schon beim Polo und Passat erfolgreich war. Eine Höherlegung um 20 Millimeter garniert mit ein paar Kunststoffteilen, und – Planken, die einen SUV-Unterbodenschutz andeuten machen aus dem 4,53 Meter langen Golf-Variant einen Stadt-Cowboy, der auch einen Ausflug ins Gelände überleben soll. Damit der automobile Macho-Auftritt nicht nach hinten losgeht, hilft der Allradantrieb, wenn es einmal eng wird. Grundsätzlich werden auch beim brachialen Golf nur die Vorderräder angetrieben, bei Bedarf springt per Haldexkupplung die Hinterachse bei und sorgt so für die nötige Traktion.

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© Bild: Werk

Und dann doch keine Überraschung

Kleine technische Kniffe, wie das erweiterte ESP XDS, das mit gezielten Bremseingriffen für Dynamik sorgt, vervollständigen das Dynamik-Paket. Das Motorenangebot bringt nichts Überraschendes. Neben den üblichen Zweiliter-Diesel-Motoren(150 PS und 184 PS) ist der 1.8-TSI-Benziner mit 180 PS neu im Programm. Damit ist der Golf Alltrack 217 km/h schnell und beschleunigt in 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Der Durchschnitts-Verbrauch liegt bei 6,8 Litern.

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