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VW I.D. Buzz: Zukunfts-Bulli

Mit dem I.D. Buzz präsentierte VW einen vollelektrischen Bus mit bis zu 600 Kilometern Reichweite, der ab 2025 auch autonom unterwegs sein soll.

09.01.2017 Online Redaktion

Auch der VW Bus wird in Zukunft elektrisch. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit präsentierte Volkswagen den futuristischen Bulli, der den Bus 2022 ablösen soll. Der I.D. Buzz wird von zwei Elektromotoren mit insgesamt 275 kW / 374 PS angetrieben und verfügt über eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern. In rasanten 5 Sekunden soll der Elektro-Bulli von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.

„Elektromobilität als neues Markenzeichen von VW“

„Im Jahr 2020 startet die große Elektro-Offensive der Marke Volkswagen mit einer komplett neuen Fahrzeugarchitektur“, so Volkswagen-Chef Dr. Herbert Diess. „Dann werden wir eine ganz neue Generation voll vernetzter, voll elektrischer Fahrzeuge auf den Markt bringen. Bis 2025 wollen wir eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen. Wir machen Elektromobilität zum neuen Markenzeichen von Volkswagen.“

© Bild: Werk

In 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen

Und VWs Vorstellung von Elektromobilität ist durchaus alltagstauglich: Bei einer Ladeleistung von 150 kWh soll der Akku des I.D. Buzz in nur einer halbe Stunde zu 80 Prozent aufgeladen werden können. Mit einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern steht der E-Bulli seinen Vorgängern mit Verbrennungsmotor um nichts nach.

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Viel Platz in der Zukunft

Mit einem Radstand von 3,30 Metern bietet der 4,94 Meter lange Buzz einen geräumigen Innenraum, der Platz für bis zu 8 Personen bietet. Die Sitze in Reihe zwei lassen sich zu Tischen umklappen, Klappt man auch die dritte Sitzreihe um, entsteht eine ebene Liegefläche. Auch der Stauraum ist üppig: Unter der Fronthaube können 200 Liter Gepäck untergebracht werden, im Heck finden bis zu 4.600 Liter Ladegut Platz.

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Vollautonome VW ab 2025

Das Cockpit ist auf einen Touchscreen sowie ein Lenkrad reduziert, das im vollautonomen Fahrmodus im Armaturenbrett versenkt wird. Sitzt ein Mensch am Steuer, projiziert ein Augmented Reality-Head-up-Display wichtige Informationen in 3D direkt auf die Straße. Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen Volkswagens Fahrzeuge mit dem so genannten I.D. Pilot vollautonom unterwegs sein.

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Optische Reminiszenz

Optisch ist der Bus eine Hommage an seinen legendären Ur-Ahnen. Vom T1 erbte der Buzz die zweifarbige Lackierung und das V an der Front. Ungewöhnlich sind die üppigen 22-Zöller. Aber: „Der I.D. Buzz ist kein Retro-Design auf 22-Zöllern – vielmehr haben wir den nächsten logischen Schritt in der Entwicklung getan“, betont Volkswagens Design-Chef Klaus Bischoff. Die futuristische Ausrichtung wird von LED-Lichteinheiten sowie der umlaufenden Akzentleiste, unter der sich ein variables Ambientelicht versteckt, betont. Nicht nur bei Dunkelheit wird der I.D. Buzz so zum Blickfang.

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  • georg giglinger

    Wow, schon 2025 voll autonom unterwegs. Nur 8 Jahre nach Tesla. Na da wird der treue Kunde sicher gerne warten bis Wolfsburg mal in die Gänge kommt. Ist ja nur der zweitgrößte Autohersteller weltweit. Nein, stimmt nicht, 2025 wird Tesla der größte sein, drauf kann man wetten.

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