vw logo
 

VW hofft auf Ende der Absatzkrise in Europa

Für die Wolfsburger ist ein neuer Absatzrekord 2013 in Sicht – zudem sei die Talsohle der Absatzkrise in Europa absehbar

15.11.2013 APA

Auch wenn das Ziel, bis 2018 zum größten Autobauer der Welt zu avancieren, für Volkswagen wackelt, hält der Konzern zumindest Kurs auf seinem Weg zu einem neuen Absatzrekord 2013. Mit guten Verkäufen im Oktober wahrt Europas größter Autobauer auch zu Beginn des letzten Quartals sein Plus von knapp 5 Prozent, das im bisherigen Jahresvergleich der zehn Monate steht. Entsprechend optimistisch reagierte Vertriebschef Christian Klingler zur Vorlage der jüngsten Absatzzahlen am Freitag: „Das bestätigt uns in der Prognose, im Gesamtjahr einen Auslieferungsrekord von 9,5 Millionen Fahrzeugen zu erreichen.“

Talsohle der Absatzkrise in Europa in Sicht

Außerdem sind die Wolfsburger zuversichtlich, dass die Talsohle der Absatzkrise in Europa naht. Zwar seien die weltweiten Geschäfte derzeit noch immer „geprägt von den anhaltend wirtschaftlichen Unsicherheiten vor allem in Westeuropa“, wie VW mitteilte. „Wir sehen jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung der Märkte in Frankreich, Spanien und auch Italien„, ließ Klingler erklären. Das Trio entscheidet neben Großbritannien und Deutschland, wohin das Europageschäft steuert.

„Nur noch“ 1,8 Prozent Absatzminus in Europa

Ende September hatte das Jahresminus für den VW-Absatz in Europa noch bei 2,4 Prozent gelegen – nun steht es nur noch bei 1,8 Prozent. Das jeweilige Monatsplus für einzelne Verkaufsregionen teilt VW nicht mit. Eigene Berechnungen der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX ergaben ein Europa-Plus im Oktober von knapp 7 Prozent. Der Heimatkontinent ist für alle deutschen Autobauer so wichtig, weil er als margenstark gilt. Rückgänge dort schmerzen die Hersteller also ganz besonders.

Mehr zum Thema
pixel