Der kleinste Gatsch: VW cross up!

Im Windschatten des SUV-Booms hat VW ja schon mehrere Modelle vercrosst, der kleine up! darf da nicht fehlen.

22.01.2015 Autorevue Magazin

Und man muss echt sagen, dass dem ausschließlich viertürig erhältlichen Zwerg die Gelände-Mimikry steht. Statt kahler Seitenwände gibt’s kunststoffeingefasste Radläufe, das schmückt durchaus. Dazu gibt’s 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit, was aber eher der Optik, denn der Geländegängigkeit geschuldet ist. Am Wesen des up! ändert das natürlich nichts. Dieser hat zwar eine überraschende Autobahnkompetenz, was das hoppelarme Fahrwerk unterstreicht – auch legt sich der frei saugende Dreizylinder tapfer ins Zeug, dass man nach Anlauf kein Hindernis darstellt. Vergleiche zu den deutlich drehmomentstärkeren Turbo-Dreiern (etwa Opel, Ford, Renault) verbieten sich jedoch von selbst.

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Dennoch ist es kein Geheimnis, dass man sich hier an der Basis der Mobilität befindet. Nacktes Blech im Innenraum, der einzelne Fensterheberschalter in der Fahrerseite oder die hinteren Ausstellfenster geben beredt darüber Auskunft.

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