Land Rover Defender DC 100
Mit einem Defender-Nachfolger kann Land Rover im vorhinein eigentlich nur verlieren.
 

Vorsicht Glatteis

Der DC 100. Die erste Studie zum neuen Land Rover Defender.

04.09.2011 Online Redaktion

Das kann doch nur schief gehen. Land Rover zeigt, wie sie sich den neuen Defender vorstellen. Daran kann man erst einmal nichts Schlechtes finden. Nur bleibt ihm eigentlich nichts anderes übrig als unter seinem Erbe zu zerbrechen. Der Defender genießt völlig zu Recht einen legendären Ruf. Als Militärfahrzeug, auf der Dakar, bei Expeditionen… praktisch überall wo es darauf ankam bewies er seine Unerschütterlichkeit. Er hat eine Fanbasis, an die noch nicht einmal die Mercedes-G-Puristen oder Toyota-Land-Cruiser-Gläubiger herankommen. Einzig die Abgasbestimmungen zwingen ihn langsam in die Knie.

Deswegen also ein Nachfolger. DC100 heißt er. Bislang. Bis zum Produktionsstart 2015 wird sich das vermutlich noch ändern. Die Puristen dürften ihre Messer schon wetzen. Immerhin gibt Land Rover in Person von Gerry McGovern, Design Direktor, offen zu: „Ein neues Modell dieser Ikone zu entwerfen ist eine der größten Herausforderungen in der Welt des Automobildesign.“ Ergänzt wird der Sager mit einer Brise Vorsicht: „Der DC 100 ist kein seriennahes Konzept, sondern der Anfang einer vierjährigen reise, um einen neuen Defender für das 21. Jahrhundert zu entwickeln.“

Oder anders: man wartet darauf, aus welcher Richtung der Wind am härtesten weht, um sich dahingehend etwas aerodynamischer zu präsentieren. Denn kritikfrei dürften die Defender-Fans die Studie sicherlich nicht aufnehmen.

Mehr dazu dann nach bzw. während der IAA. Stay tuned.

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