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Testbericht: Volvo XC70 D4 AWD Summum Aut

Wieder einmal zeigt sich, dass man nicht laut sein muss, um einer der besten zu sein.

23.05.2014 Autorevue Magazin

Einst, als die deutschen Hersteller feiner Limousinen lückenlos mit Krawattenträgern warben, sprenkelte eine wunderbare Volvo-Werbung die Zeitungen: Ein Volvo-Besitzer mittleren Alters, am Strand neben seinem Volvo. Bloßfüßig und mit kurzer Hose. Derlei hätten sich BMW oder Mercedes nie getraut, und nie war das Wesen Volvos mit einem Bild schöner darzustellen.

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Volvo XC70 D4: oberste Mittelklasse, überaus sozial verträglich

Das Volvo-Modell ist heute ein anderes, aber das Werbesujet passt wie einst: Es ist diese feine Balance zwischen locker gelebter Zurückhaltung und stiller Opulenz, die Volvo auszeichnet, vielleicht am meisten beim XC70: Ein Kombi der obersten Mittelklasse, dezent höhergestellt und mit leichten Zutaten Richtung SUV gebürstet, aber überaus sozial verträglich und ohne aufzutragen, abgeschmeckt mit einem 2,4-l-Fünfzylinder-Turbodiesel mit 181 PS und 420 Nm, garniert mit Sechsgang–Automatik und Allradantrieb, und welchen Luxus man sich innen vergönnt, hängt daran, ob das Budget mit dem Kreuzerlmachen mitkommt. Die Ausgangsbasis, falls man mit dem ohnedies nicht knausrigen Basismodell Kinetic gut auskommt: 49.500 Euro. Als Topmodell Summum steht der Volvo XC70 D4 AWD mit 58.000 Euro in der Liste, da sind dann Lederpolsterung, 18-Zoll-Alufelgen, 3-D-Navigationssystem mit Sprachsteuerung, High-Performance-Stereoanlage, Dual-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht und der elektrisch verstellbare Fahrersitz, beispielsweise, auch schon dabei.

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