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Volvo streicht wegen steigender Kosten 4.400 Stellen

Volvo Trucks wird heuer doppelt so viele Stellen als bisher geplant abbauen.

06.02.2014 APA

Der weltweit zweitgrößte Lastwagen-Hersteller Volvo streicht wegen steigender Kosten für die Einführung neuer Modelle mehr als doppelt so viele Stellen als bisher geplant. Insgesamt fielen nun 4.400 Arbeitsplätze weg, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

„Der Personalabbau beginnt sofort und soll zum größten Teil in diesem Jahr abgeschlossen sein“, sagte Volvo-Chef Olof Persson.

Geringerer Gewinnanstieg als erwartet

Im vierten Quartal 2013 stieg der Betriebsgewinn vor Restrukturierungskosten zwar um gut 40 Prozent auf 3,08 Mrd. Kronen (349 Mio. Euro). Der Anstieg fiel aber deutlich geringer als von Analysten erwartet hatten. Grund für den schwächeren Zuwachs sind ungünstige Wechselkurse und die Kosten für neue Modelle.

Volvo ringt mit Daimler um die Marktführerschaft bei Lastwagen. Der schwedische Konzern hinkt seit längerem bei der Ertragskraft hinter Rivalen wie Scania oder Paccar aus den USA hinterher. Bis Ende 2015 soll die Gewinnmarge um drei Prozentpunkte steigen – derzeit sind es bereinigt um Restrukturierungskosten vier Prozent.

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  • Ravenbird

    Ich hoffe, daß diese Superkisten bald ganz aussterben. Spätestens wenn es keine Billiglohnländer in der Nähe mehr gibt, ist Schluß mit diesen Straßenruinierern.
    Große Mengen mit der Bahn und Verteilung mit 7,5-Tonnern oder geringer.
    Oder man verzichtet auf sämtliche Eisenbahnen, betoniert die Gleistrassen und zwingt große LKW da drauf. Und Busse für den Personentransport.
    Dort können dann die Ultra-Giga-Liner und 10-gliedrige Busse verkehrsgeleitet fahren.
    Revolutionär? Ich glaube nicht. Die Bahn hat längst ausgedient, wir haben keine unbefestigten Feldwege mehr, in denen die Ochsenkarren stecken geblieben sind. DESHALB ist die Bahn entstanden und damals war es gut. Heute ist meine Lösung moderner, billiger, effizienter, und ein Sicherheitsgewinn auf öffentlichen Straßen. Sogar eine riesige Menge an Arbeitsplätzen würde entstehen und trotzdem wäre das System weit billiger als die Schiene.

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