Volvo Lkw
Volvo konnte mehr Lkw verkaufen als erwartet.
 

Überraschung für Volvo

Bessere Verkaufszahlen und höhere Preise, so lautet das Erfolgsrezept von Volvo Lkw, mit dem die Schweden einen überraschend hohen Gewinn erzielen konnten.

25.04.2014 APA

Bessere Verkaufszahlen und höhere Preise, so lautet das Erfolgsrezept von Volvo Lkw, mit dem die Schweden einen überraschend hohen Gewinn im 1. Quartal 2014 erzielen konnten. 1,08 Milliarden Kronen (119 Millionen Euro) haben die Skandinavier erwirtschaftet. Analysten hatten mit etwa einem Drittel weniger gerechnet.

Hohe Verluste und hartes Sparprogramm

Anfang 2013 hatte das Unternehmen noch 304 Mio. Kronen Verlust eingefahren und daraufhin den Rotstift angesetzt. Insgesamt sollen 4.400 Stellen wegfallen.

900 Angestellte abgebaut

Rund 900 Berater und Mitarbeiter in der Verwaltung haben Volvo laut Mitteilung schon verlassen. Abfindungen und andere Ausgaben für den Konzernumbau kosteten im ersten Quartal 318 Mio. Kronen. Ende 2015 sollen die jährlichen Kosten um 4 Mrd. Kronen gedrückt sein.

Auflösung einer ganzen Sparte

Zu Jahresbeginn legte der Konzern außerdem eine Produktionslinie für schwere Lkw still. Die Einführung einer strengeren EU-Abgasnorm zum Jahreswechsel hatte branchenweit für eine Nachfragedelle gesorgt. Daher gingen auch die Bestellungen kräftig zurück. In Europa verbuchte Volvo ein Viertel weniger Aufträge als vor einem Jahr. Weil aber die Nachfrage in Nordamerika und Asien anzog, stieg der Konzernumsatz um 13 Prozent auf 65,65 Mrd. Kronen. Der Lkw-Bauer Volvo hat nichts mehr mit dem Pkw-Geschäft Volvo Cars zu tun, das seit einiger Zeit dem chinesischen Unternehmen Geely gehört.

Rivale legte vor

Im ersten Quartal hatte schon der Rivale Scania mit einem Gewinnsprung überrascht. Die schwedische Volkswagen-Tochter hatte bei Umsatz und Überschuss die Erwartungen von Experten deutlich übertroffen. VW will die Tochter komplett schlucken und dann von der Börse nehmen, um die Zusammenarbeit mit der Konzern-Schwester MAN und der Marke VW Nutzfahrzeuge auf Trab zu bringen. Nächste Woche dürfte es ein Ergebnis geben, ob die Übernahme glückt.

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  • Mist

    Das übliche Kronen-Zeitungs-Niveau der übelsten Sorte.
    Merke: Schuldenmachen schafft Arbeit, so einfach stellt sich das der kleine Maxi vor.
    Kein Hirn, nix verstehen und sich die ganze Zeit nur auskotzen.
    Solche Leute braucht wirklich niemand, solche Leute sind das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft.

  • Ravenbird

    Tausende Stellen weg. Wahrlich eine Meisterleistung des Managements.
    Das hätte der Dorfdepp von Hinterwurschtinghausen auch geschafft.
    Die Arbeitslosen soll der Staat dann erhalten und die Manager gehen in die Südsee feiern.
    Gratuliere.

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