Volvo C30 Electric
 

Ende der Eiszeit

Heizung für E-Autos, natürlich aus Schweden.

30.03.2012 Autorevue Magazin

Auch wenn die theoretische Reichweite eines Elektroautos oft fein klingt: Durch winter­liches Heizen verpufft bis zu ein Drittel, und eine kalte Batterie ist nie so gut in Form wie eine wohltemperierte.

Natürlich wird an diesem Problem dort am intensivsten geforscht, wo der Winter am längsten wehtut, also bei Volvo.
Kurzfassung der Ambitionen: Auch ein elektrisch betriebener Volvo wie der für 250 Leasing-Kunden (danke, alle schon gefunden) gefertigte C30 Electric muss so sicher, komfortabel und sportlich sein wie die anderen. Das im hohen Norden dafür notwendige Temperaturmanagement greift dreifach ein: Temperieren des Fahrzeug­innenraumes und der Batterie sowie Kühlung des Elektro­motors und der Elektronik. Und die drei Systeme spielen zusammen: Unterwegs arbeitet eine per Ethanol oder Benzin betriebene 5-kW-Heizung, ­sofern der Fahrer nicht auf die 6-kW-Stromheizung umschaltet. Die sorgt für Temperierung, wenn der C30 an der Steckdose lädt. Für ganz schnelle Wärme arbeitet eine 1-kW-Elektroheizung zu.

Volvo C30 Electric

Eindrücke aus den Ausläufern des schwedischen Winters: Der auf minus 25 Grad gekühlte C30 ist flink erwärmt und beschlagfrei, danach stehen bei schonender Fahrweise 110 km Reichweite bereit – mehr als wir bisher bei solchen Temperaturen erleben durften. Der erste Elektro-Volvo in Serie wird auf dem V40 basieren.

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