CEO Volvo Hakan Samuelsson
Volvo schreibt 2013 wieder Gewinn, in den USA setzte es jedoch ein Minus von 10 Prozent.
 

Volvo Absatzzahlen 2013: Gewinnzone erreicht, USA minus 10 Prozent

Volvo hat es zurück in die Gewinnzone geschafft. CEO Hakan Samuelsson hat im Rahmen der NAIAS Einblick in die Absatzzahlen gegeben. In den USA setzte es jedoch einen Absatzeinbruch. China soll zur Nummer eins werden.

14.01.2014 APA

Im Rahmen der North American International Auto Show 2014 in Detroit hat der CEO von Volvo Hakan Samuelsson die Volvo Absatzzahlen 2013 bekannt gegeben. Details nannte er nicht und verwies auf die Zahlenvorlage der chinesischen Konzernmutter Geely im März. 2012 hatte Volvo rund 56 Millionen Euro Verlust geschrieben. Auch bei den Verkaufszahlen konnte Samuelsson ein leichtes Plus präsentieren: Der Absatz legte 2013 um 1,4 Prozent zu – und soll dieses Jahr dank der USA und China weiter steigen.

Minus 10 Prozent Absatz auf dem US-Markt

In den Vereinigten Staaten, dem bisher größten Volvo-Markt, waren die Verkäufe 2013 noch um zehn Prozent auf 61.000 Stück abgesackt. Hier müsse Volvo wieder auf mehr als 100.000 Autos kommen, um das große Händlernetz erhalten zu können, sagte Samuelsson.

China soll für Volvo Nummer eins werden

Dieses Jahr dürfte China als Volvos zweite Heimat zum neuen Absatzmarkt Nummer eins werden. 2013 hatten die Verkäufe dort schon um 45 Prozent zugelegt. Seit November baut Volvo auch in lokalen Produktionsstätten Autos und könnte einige Wagen in der Zukunft sogar in die USA oder nach Europa exportieren. Langfristig sollen von China aus auch Märkte in den USA und Europa beliefert werden. „Wir werden aber einige Diskussionen führen und die Leute überzeugen müssen, wenn wir Premium-Autos aus China in die USA oder Europa exportieren“, sagte Samuelsson in Detroit. Für den deutschen Markt soll im März ein Plan stehen. Dafür ist in Deutschland ein neuer Geschäftsführer eingesetzt.

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