VW XL 1 Plug-in Diesel Hybrid in Guangzhou 2013
Der VW XL 1 auf der Guangzhou International Automobile Exhibition 2013.
 

Volkswagen: Weltweites Absatzplus von 4,8 Prozent

Volkswagen hat im Jahr 2013 9,7 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber 2012. Die Märkte in China und den USA spielten dabei die Hauptrollen.

13.01.2014 APA

Der chinesische Automarkt ist für Volkswagen weiterhin das wirtschaftliche Zugpferd und gleicht den kriselnden Heimmarkt aus. „Unser Konzern hat im vergangenen Jahr vom kleinen Stadtflitzer bis hin zum schweren Lkw insgesamt über 9,7 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben – so viele wie nie zuvor“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Samstag.

9,5 Millionen Fahrzeuge Weltweit

Ohne die schweren Nutzfahrzeuge der Marken MAN und Scania verkaufte der Volkswagen-Konzern 9,5 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

3,27 Millionen Fahrzeuge in China

Besonders in China konnten die Wolfsburger Zuwächse verbuchen. In seinem größten Einzelmarkt steigerte der Zwölf-Marken-Konzern die Auslieferungen um 16,2 Prozent auf 3,27 Millionen Fahrzeuge. Audi konnte sogar um 21,2 Prozent auf 492.000 Autos zulegen und seinen Vorsprung als Marktführer im Premiumbereich ausbauen. Porsche verkaufte in China 37.400 Fahrzeuge. „Wir haben unsere Ziele für 2013 übererfüllt“, sagte China-Vorstand Jochem Heizmann am Montag in Peking und sieht Volkswagen für weitere Aufgaben gewappnet, „Wir sind gut vorbereitet auf die neuen Herausforderungen auf dem chinesischen Automarkt.“ Allerdings musste die Tochter Skoda in China einen Einbruch hinnehmen. Die 2013 ausgelieferten fast 227.000 Autos lagen unter dem Absatz im Vorjahr von 235.700, als noch ein Plus von 7,1 Prozent verzeichnet worden war.

In den USA erhöhte Volkswagen den Absatz um 2,6 Prozent auf 611.700 Fahrzeuge, allerdings nur dank der Töchter Audi und Porsche. Die Kernmarke Volkswagen verkaufte zwischen New York und San Francisco knapp sieben Prozent weniger Pkw.

3,65 Millionen Fahrzeuge in Europa

In Europa bekamen auch die Wolfsburger die Krise zu spüren. Dort gingen die Auslieferungen des Konzerns um 0,5 Prozent auf 3,65 Millionen Fahrzeuge zurück, im Heimatmarkt Deutschland fielen die Verkäufe um 1,4 Prozent auf 1,16 Millionen Wagen. Eine spürbare Erholung erwartet Europas größter Autobauer nicht. „Auch wenn sich Europa zu stabilisieren scheint, werden die konjunkturellen Unsicherheiten wohl weiter Bestand haben und uns vor nahezu unveränderte Herausforderungen in den Märkten stellen“, sagte Klingler. Insgesamt erwartet der Vertriebschef 2014 den Automarkt auf einem ähnlichen Niveau wie 2013.

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