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Expertenmeinungen zufolge hätte VW 2013 nach hohen Investitionen endlich von Einsparungen profitiert.
 

Volkswagen steigerte Betriebsgewinn 2013 um 1,5 Prozent

Operatives Ergebnis stieg 2013 um 1,5 Prozent auf knapp 11,7 Mrd. Euro – Überschuss wegen Sondereffekten 2012 aber halbiert

21.02.2014 APA

Trotz der Absatzflaute in Europa hat Volkswagen 2013 den Betriebsgewinn leicht gesteigert. Wie der Wolfsburger Konzern am Freitag mitteilte, ist das operative Ergebnis um 1,5 Prozent auf knapp 11,7 Mrd. Euro gestiegen. Damit übertraf der Wolfsburger Autobauer sein selbst gestecktes Ziel, den Gewinn auf Vorjahreshöhe von 11,5 Mrd. Euro zu halten. Analysten hatten mit gut 11,6 Mrd. gerechnet. Ein Mitgrund für das operative Gewinnplus ist nach Expertenmeinung, dass Europas größter Autobauer nach hohen Investitionen in sein neues Produktionssystem inzwischen mehr von den Einsparungen profitiert, wodurch auch Belastungen durch den starken Euro besser verkraftet werden konnten.

Überschuss wegen Sondereffekten im Vorjahr halbiert

Der Überschuss brach jedoch um mehr als die Hälfte auf 9,1 Milliarden Euro ein. Im Vorjahr hatten Sondereffekte im Zusammenhang mit der Porsche-Übernahme die Bilanz aufgebläht. Den Aktionären und der Belegschaft winken dennoch höhere Beteiligungen. Die Dividende für 2013 soll um je 50 Cent auf vier Euro je Stamm- und 4,06 Euro je Vorzugsaktie erhöht werden. Den Anteilseignern war mittelfristig eine höhere Ausschüttungsquote versprochen worden.

VW-Management peilt für 2014 eine operative Rendite von 5,5 – 6 Prozent an

Für das laufende Jahr nimmt sich das Management im Kerngeschäft eine operative Rendite in der Spanne zwischen 5,5 und 6,5 Prozent vor. Damit werde der Vergleichswert des Vorjahres leicht übertroffen, teilte VW mit. Bei den Finanzdienstleistungen solle die Marge zwischen acht und neun Prozent liegen. Der Konzernumsatz solle sich „in einer Bandbreite von drei Prozent um den Vorjahreswert bewegen“.

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