Ein Rennauto von VW in der Luft bei der Rallye-Italien.
Für Freudensprünge ist es noch zu früh, aber Erleichterung ist spürbar.
 

Volkswagen verbucht Absatzgewinn für September

Der deutsche Autokonzern Volkswagen verzeichnet ein Absatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Europa bleibt Sorgenkind.

08.10.2013 APA

 

Der Autokonzern Volkswagen hat mit seiner Kernmarke VW-Pkw im September einen guten Verkaufsmonat verbuchen können. Trotz bremsender Effekte wie dem Hagelschaden an tausenden Neuwagen am Stammwerk Wolfsburg und trotz anhaltender Krisenstimmung in Europa setzte der Konzern im September weltweit 526.300 Autos mit dem VW-Logo ab – 6,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat.

4,36 Millionen VW-Pkw

Damit geht Volkswagens wichtige Kernmarke mit einem soliden Plus in das letzte Quartal: Von Jänner bis Ende September setzten die Wolfsburger 4,36 Millionen VW-Pkw ab, wie sie am Dienstag mitteilten. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Vor allem China

VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler ließ erklären: „Volkswagen-Pkw hat sich im September trotz eines herausfordernden Umfelds gut in den Weltmärkten behauptet und vor allem in China weiter zugelegt.“ In Asiens Riesenreich stehen auf Jahressicht 18 Prozent Plus in den Büchern. Die dort verkauften 1,79 Millionen VW-Pkw machen inzwischen 41 Prozent der globalen Gesamtverkäufe aus.

Sorgenkind Europa

Dagegen liegt der Absatz auf dem Heimatkontinent nach neun Monaten fast noch 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Allerdings zeichnet sich auch bei Volkswagen eine Stabilisierung in Europa ab: Im September pendelten sich die Auslieferungen etwa auf dem Niveau von vor einem Jahr ein. Zuletzt hatten sich die VW-Manager auch auf der Automesse IAA in Frankfurt im September recht zuversichtlich gezeigt. „Wir erwarten eine gewisse Stabilisierung in Europa und hoffen, dass der Tiefpunkt erreicht ist“, hatte Konzernchef Martin Winterkorn gesagt.

 

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