Fiat Freemont
Der Kundenpirat. 65 Prozent aller Kunden waren zuvor bei einer anderen Marke daheim.
 

Vier Freunde

Mit Allradantrieb will der Fiat Freemont das Beste vieler Welten auf die Strasse stellen.

25.02.2012 Autorevue Magazin

Was bisher geschah: Der Fiat Freemont kam 2007 als Dodge Journey zur Welt, jetzt heißt er Fiat Freemont, hat ein strafferes Fahrwerk, eine dirketere Lenkung und feinere Materialien innen und gilt als eine Art Nachfolger des Fiat Multipla. Seit Juni konnten somit 25.000 Freemont verkauft werden, 65 Prozent der Kunden kamen von anderen Marken.

Ab April wird der Freemont auch mit Allradantrieb zu haben sein, ausschließlich mit Sechsgang-Automatik und zwei Motoren: Der 2,0-l-MultiJet II mit 170 PS ist aus dem frontgetriebenen Freemont bekannt, der 3,6-V6-Benziner zu 280 PS kommt exklusiv mit 4WD und wird in Österreich in der Minderheit bleiben.

Fiat Freemont

Der Allradantrieb ist als Gegenmittel zu kleinen Ausrutschern auf Schnee und Eis ausgelegt – wenn der Grip an den Vorderrädern schwächelt, werden bis zu 50 Prozent des Drehmoments an die Hinterachse geschickt. Mechanische Differenzialsperren und ähnliche Insignien ambitionierten Geländewühlens sind nicht zu haben, schließlich zielt der Freemont 4WD mit seinen sieben Sitzen, mit feiner Ausstattung und hoher Sitzposition auf Kunden, die in ihrer Freizeit viel transportieren und sich zwischen Kombi und SUV nicht festlegen wollen. Der Allradantrieb macht den Freemont um 150 kg schwerer, nimmt dem Kofferraumvolumen aber nichts weg.

Erste Fahreindrücke: Die Traktion auf Schnee bleibt spurstabil, alle Regelsysteme regeln unauffällig, der Allradantrieb ist nur durch Grip fühlbar. Die Automatik schaltet sanft, die 170 PS des Turbodiesel-Aggregats sind mit dem Gewicht des Freemont (2004 kg) gut beschäftigt, reichen aber völlig für flinkes Weiterkommen. Preise: Ab 35.750 Euro für den Turbodiesel, 40.250 Euro für den Benziner.

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