Die Vienna Autoshow 2012
Am 16. Jänner beginnt die Vienna Autoshow.
 

Auftakt zur Vienna Autoshow 2014

Ab 16. Jänner können bei der Vienna Autoshow 400 verschiedene Modelle von insgesamt 40 Marken besichtigt werden.

15.01.2014 APA

Knapp 400 verschiedene Modelle werden von insgesamt 40 Marken bei der Vienna Autoshow 2014, die am 16. Jänner beginnt, zur Besichtigung Ausgestellt. Dr. Felix Clary, der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure und Mitinitiator der „Vienna Autoshow“, begrüßte heute die anwesenden Journalisten bei der Auftaktveranstaltung.

Weltpremiere auf der Vienna Autoshow 2014

„Eine Weltpremiere und zahlreiche Österreichpremieren sorgen dafür, dass auch wirklich alle neuen Autos, die auf dem heimischen Markt angeboten werden, auf der Messe bestaunt werden können“, so Clary. Präsentiert werden heuer auch alle erdenklichen Fahrzeugkonzepte und Segmentvarianten. „Komplett vertreten sind die verschiedensten Antriebsarten von optimierten Diesel- und Benzinmotoren über Hybride, Erdgas- und Elektroautos. Der interessierte Kunde bekommt so einen hervorragenden Überblick über die Möglichkeiten für umweltschonendes, individuelles Fahren,“ erklärt Dr. Clary.

2013 mit weniger Zulassungen

Obwohl 2013 das zweite Jahr in Folge mit einem Zulassungsminus war, blickt der Automobilimporteure-Sprecher hoffnungsvoll in die Zukunft: „Unter dem Aspekt von akkordierten und maßvollen Steuererhöhungen rund ums Auto sowie einer vorausgesagten leichten Konjunkturbelebung, erwarten wir für 2014 einen Gesamtmarkt in der Größenordnung von 320.000 Einheiten, dies wäre ein marginales Plus zum Jahr 2013.“

Skeptisch bei Steuererhöhungen

Nicht erfreut zeigt sich der Sprecher der Automobilimporteure über die geplanten Steuererhöhungen: „Vor der Wahl traten die beiden Regierungsparteien mit der Aussage an, keine Steuern bzw. Massensteuern zu erhöhen. Wie wir jetzt alle wissen, ist das Gegenteil der Fall. Es handelt es sich dabei um eine Erhöhung der NoVA beim Kauf von Neufahrzeugen sowie eine saftige Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer. Außerdem soll der Sachbezugswert für die Nutzung von Dienstfahrzeugen angehoben werden.“

Vereinfachung der NoVA-Berechnung

Es sei zwar grundsätzlich positiv zu bewerten, dass die Berechnung der NoVA künftig vereinfacht wird, so Clary, allerdings werden sich durch die Umstellung rund 95 Prozent aller Fahrzeuge ab dem 1. März 2013 verteuern. „Diese Maßnahme bedeutet in erster Linie eine Zusatzeinnahme für den Finanzminister, die angekündigte Ökologisierung ist nicht wirklich erkennbar!“

Gegen die Diskriminierung des Autos

Dr. Clary spricht sich klar gegen jede Form der Diskriminierung des Autos aus: „Dies würde zu einer Gefährdung von Arbeitsplätzen führen und dem muss daher gerade in Österreich entschieden gegengesteuert werden. Aktuelle Umfragen zeigen deutlich, dass das Auto ein ganz wichtiger Bestandteil für die Lebensqualität der Österreicher und Österreicherinnen darstellt und daher nach wie vor unverzichtbar ist.“

Anteil am Wirtschaftswachstum 2014

Zum Abschluss gab Dr. Clary seiner Hoffnung Ausdruck, dass im Sinne der Automobilbranche in Bezug auf Steuern und Verkehrspolitik nicht alles so heiß gegessen wie gekocht wird und dass daher auch am geplanten Wirtschaftswachstum für 2014 der ganze Sektor einen fairen Anteil haben wird.

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