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Vespa GTS 300 i.e.: Queen of Ballungsgebiet

Seit Jahren dominiert die 300er Vespa die heimische Verkaufsstatistik – bei den Rollern sowieso, aber auch bei den Motorrädern. Warum?

12.05.2016 Autorevue Magazin

Jahrzehntelang gab es klare Fronten: Auf der einen Seite die Roller und auf der anderen die Motorräder. Letztere waren immer Ausdruck eines wilden, freien, unbeugsamen und schnellen Lebens voller Abenteuer, Roller standen eher für Vernunft und Pragmatik – mitunter auch für die monetäre Flachheit des Besitzers. In meiner Jugend war eine KTM Pony das knatternde Sofa, das den meist gut gelaunten Herrn Besinger tagtäglich zuerst zum Branntweiner, dann in die Arbeit, dann wieder zum Branntweiner und schließlich in bemerkenswert mäandernder Linie nach Hause brachte, während der wilde Gustl auf der 500er Honda mit dem offenen Auspuff immer von mörderisch feschen Frauen umschlungen wurde. Dass sich jetzt die 300er Vespa seit Jahren viel besser verkauft als der Dauerbrenner BMW ...
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