Fiat Freemont Exterieur Dynamisch Front Seite
Ende Juni kann der neue Fiat Freemont bestellt werden.
 

Versuch zwei

Als Fiat Freemont soll der Dodge Journey in Europa mehr Sinn ergeben.

23.06.2011 Online Redaktion

2009 kam der Dodge Journey auf den Markt. In der Klasse der Vans stand er ziemlich rigoros da – war eine ganze Nummer cooler als seine Konkurrenten. Allein, es wollte in Europa nicht funktionieren. Das Auto war zu laut (nicht nur optisch, auch akustisch) und überhaupt zu amerikanisch.

Unter Fiat-Regie soll sich das jetzt ändern. Der Journey heißt ab sofort Freemont. Außen blieb alles beim Alten, da hat Dodge ja auch nichts falsch gemacht. Der Freemont ist weiterhin auf Krawall gebürstet, streckt sich 4,89 Meter in die Länge und 1,88 Meter in die Breite. Wuchtig also.

Trotz der üppigen Dimensionen kann der Freemont was das Gepäckvolumen angeht nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten. Das ist dem Design geschuldet. Aus 136 Litern als Siebensitzer werden bei umgeklapptem Gestühl bis zu 1461 Liter. Der Citroën C4 Picasso schluckt da bis zu 1951 Liter und auch der VW Touran nimmt 1985 Liter auf.

Fiat Freemont Exterieur Statisch Front

Die Technik wurde von Fiat kräftig überarbeitet. Um die Geräuschkulisse zu minimieren wurde die Motorenaufhängung komplett neu entworfen und jede Menge Dämmmaterial heran geschafft. Auch dem Innenraum drückte Fiat seinen Stempel auf. Die Lenkung ist deutlich präziser, genauso wie das manuelle Getriebe. Apropos: ein Automatikgetriebe soll es später in Verbindung mit Allradantrieb geben.

Zum Marktstart Ende Juni wird der Freemont mit einem 2,0-Liter-Diesel in zwei Leistungsklassen angeboten – 140 (ab 28.450 Euro) und 170 PS (ab 30.950 Euro), jeweils mit 350 Newtonmeter. Einen ausführlichen Test gibt es in der kommenden Autorevue 8/2011.

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