Mitsubishi iMiev PX Concept Tokyo
So könnte in Zukunft ein SUV aussehen, das die iMiev-Baureihe ergänzt.
 

Verhalten elektrisch

So präsentiert sich Mitsubishi auf der Tokyo Motor Show

06.12.2011 radical mag

Mitsubishi, einer der „Kleinen“ unter den japanischen Herstellern und bekannt für eher ausgefallenes Design, findet offenbar zum Mainstream zurück.

Geradezu überrollt wurde der Stand von Mitsubishi an der Tokyo Motor Show nicht. Verwunderlich, zeigten die Japaner bei ihrem Heimspiel zwei ganz neue Fahrzeuge, die einen möglichst großen Bereich abdecken sollen. Das wichtigere Modell ist sicher der Mirage, der bei uns als neue Modellreihe auf die Straße kommen könnte. Der Mirage entspricht in seinen Abmessungen (LxBxH: 371x166x149 cm) nämlich nicht dem aktuellen Colt, sondern ist deutlich kleiner. Gut möglich also, dass der Fünftürer als zusätzliches Modell auf den Markt kommt. Denn sonst würde in der Angebotspalette eine doch recht große Lücke klaffen.

Mitsubishi Mirage Tokyo

Angetrieben wird der Mirage von einem Dreizylinder-Benziner mit einem Hubraum von einem Liter. Vorerst kommt er in Thailand auf den Markt. Dort soll ab Frühling 2012 bei den Händlern stehen. In Europa wird der Mirage, wenn überhaupt, nicht vor Ende 2012 erwartet. Leider ist das Design das pure Gegenteil zum Colt – so viel Mainstream wollten wir eigentlich nicht sehen.

Auch auf der Elektroschiene fährt man bei Mitsubishi weiter. Neustes Mitglied der i-MIEV-Baureihe könnte der PX werden, ein mittelgroßes SUV mit Elektroantrieb. Die Studie, mit vollem Namen PX-MIEV II Concept, ist aber kein reines Elektrofahrzeug, sondern ein Hybrid. Angetrieben wird der 466 cm lange Wagen von je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Wird die volle Leistung abverlangt oder sind die Akkus leer (Reichweite 80 km), hilft der Zweiliter-Benzinmotor entweder als Generator (Leistung 70 kW) oder leitet über ein Getriebe zusätzliche Kraft direkt an die Vorderachse. Im kombinierten Betrieb soll eine Reichweite von 800 Kilometern möglich sein.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-mag.com

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