USA verkaufen erste GM Anteile
Arbeitsplätze gehen vor
 

USA verkaufen erste Anteile von GM

Bis April 2014 will die Regierung ganz aussteigen

07.06.2013 APA

 

Die Regierung der USA erlöst mit dem Verkauf von Aktien der Opel-Mutter GM (General Motors) rund 1,03 Mrd. Dollar (785 Mio. Euro). Das Finanzministerium teilte am Donnerstag mit, im Zuge der Wiederaufnahme des Autobauers in den Aktienindex S&P-500 30 Mio. GM-Papiere zu je 34,41 Dollar zu verkaufen. Die Papiere schlossen bei einem Kurs von 34,44 Dollar. Gleichzeitig mit der Regierung trennt sich die Autoarbeitergewerkschaft UAW von 20 Mio. Papieren und erlöst damit 688 Mio. Dollar.

Die Regierung will bis April nächsten Jahres ganz aus dem während der Finanzkrise geretteten Opel-Mutterkonzern aussteigen. Mit dem Verkauf der 30 Mio. Aktien summiert sich der Verlust für den Steuerzahler nun auf fast 17 Mrd. Dollar. Erklärtes Zeil der Rettungsaktion war es allerdings nie, einen Gewinn einzustreichen, sondern Arbeitsplätze zu sichern. Um den Steuerzahler vor Verlusten zu bewahren, müsste der Staat die Aktie im Schnitt für 89,69 Dollar das Stück verkaufen. Die Regierung hält nun noch 189,2 Mio. GM-Papier.

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