Noch 2013 will die US-Regierung die verbliebenen Anteile an General Motors loswerden.
 

US-Regierung steigt bei General Motors aus

Nachdem die US-Regierung den Autobauer mit 50 Mrd. Euro vor der Pleite gerettet hatte, sollen die restlichen Anteile in Regierungsbesitz bis Jahresende verkauft werden.

21.11.2013 APA

Während der Finanzkrise hatte die US-Regierung den größten amerikanischen Autobauer GM mit knapp 50 Mrd. Dollar (37 Mrd. Euro) vor der Pleite gerettet und erhielt dafür zunächst einen Anteil von etwa 60 Prozent. Nach Verkäufen in den vergangenen Monaten ist der Anteil in Regierungsbesitz auf 31,1 Millionen Aktien gesunken – auch von diesen will sich die US-Regierung bis Jahresende trennen, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Allerdings sei dies abhängig von den Marktbedingungen.

GM-Aktie um 2,4 Prozent gestiegen

Zugleich teilte das Ministerium mit, kürzlich die Veräußerung von 70,2 Mio. Anteilsscheinen abgeschlossen zu haben. An der Börse kamen diese Nachrichten gut an. Die GM-Aktie stieg vorbörslich um 2,4 Prozent.

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