Ural Mir Lev Andropov Peter Stormare USA Russland Weltraum Orbit Raumstation Motorradhersteller
Die Ural MIR ist das jüngste Sondermodell der Marke.
 

Ural MIR: Macht der Supermächte

Den Motorradbauer Ural gibt es wieder (in den USA) und mit ihm das Sondermodell Ural Mir. Und ein Schwede erklärt, wie man die repariert.

11.11.2014 Online Redaktion

Die MIR ist ein amerikanisch-russisches Raumfahrtprojekt. Eine Definition, die seit dem Jahr 2000 auch auf den Motorradhersteller Ural zutrifft. Nach deren Privatisierung 1992 kaufte 1998 eine russische Investorengruppe die Mehrheit. Die wiederum verkauften ihre Anteile im Jahr 2000 an drei Russen, die in den USA leben. Die zogen auch gleich einen Großauftrag an Land und lieferten im Jahr 2002 gleich 1.000 Gespanne an Saddam Hussein.

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Solarpanels zum Laden der Batterie oder kleinerer Akkus.

Sondermodell Ural MIR

Seitdem backt Ural kleine Brötchen. Liebhaber kauften zwischen 500 (2009) und 900 (2011) Motorräder. Hauptsächlich in den USA und Westeuropa. Doch jedes Jahr macht das Unternehmen mit einem Sondermodell auf sich aufmerksam. Heuer ist es die Ural MIR. Ein Modell, das an das Raumfahrtprogramm angelegt ist.

So nennt das Unternehmen die Farbe „orbital white“, es gibt LEDs für die Seite und Solarpanels, um die Batterie zu laden.  Soviel zur Kür. Die Pflicht erledigt ein Zweizylinder-Motor mit 750 Kubikzentimetern und 41 PS. Inklusive Beiwagen kommt die Ural MIR auf 330 Kilogramm.

So reparieren Sie die Ural MIR

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Das wichtigste Werzeug. Und Lev Andropov erklärt warum.

Zur Serienausstattung gehört auch ein Schraubenschlüssel. Wer dem dort verewigten QR-Code folgt kommt zu einem Video, in dem Lev Andropov erklärt, wie die Ural MIR repariert wird. Lev Andropov kennen Sie vielleicht aus dem Film „Armageddon“ er ist der letzte russische Kosmonaut auf der MIR, den die Weltenretter rund um Bruce Willis im All vorfinden. Lev Andropov heißt im wahren Leben übrigens Peter Stormare und ist Schwede.

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