Kia GT Studie IAA Frankfurt Exterieur Statisch Heck
Kein Wasserstoff, kein Elektroantrieb...
 

Upperclass Rowdy

Der Kia GT als Vorbote einer luxuriösen Brutalität. Und sie kommt.

15.09.2011 Online Redaktion

Kein Wasserstoff, kein Elektroantrieb. Ganz im Gegenteil. 3,3 Liter Hubraum werden im GT befeuert. An der Hinterachse kommen 395 PS und 534 Newtonmeter an, filetiert von einer 8-Gang-Automatik. Hinterachse? Genau. Kias Sportimousine kommt nämlich mit Heckantrieb daher.

Und weil wir gerade bei den guten Nachrichten sind: das ganze ist keine Utopie, sondern hat einen harten Hintergrund. Bisher war im Hyundai-Kia-Konzern Hyundai die einzige Marke mit Heckantrieb (Genesis Coupé). Das ändert sich im Frühjahr 2012 wenn Kia eine Luxuslimousine in Korea lanciert – der Name darf an dieser Stelle noch nicht genannt werden, ist für uns Europäer aber ohnehin völlig egal. Die heckgetriebene Limousine wird in Korea gegen Audi A8 und Mercedes S-Klasse gestellt.

Damit hätte sich die Hecktrieb-Technik bis zu Kia rum gesprochen. Und weil sich die Marke als etwas edlere Version von Hyundai versteht, kann damit gleich das Genesis-Pendant geliefert werden. Ab 2014 kann mit dem Kia GT angeblich gerechnet werden. Etwas weniger futuristisch sicherlich aber immerhin.

Denn an Science-Fiction mangelt es nicht. Kameras ersetzen die Außenspiegel und eine Kupferleiste zieht sich von der A-Säule an der Dachlinie entlang bis zur Unterkanter der Heckscheibe. Eher als Hommage an die Vergangenheit sind die weit nach vorne gezogenen Räder und die lange Motorhaube gemeint. Abgerundet wird die Optik durch Scheinwerfereinheiten mit sechs tief liegenden LED-Leuchten und Felgen aus Leichtmetall und Kohlefaser im Propeller-Design.

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