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Upgrade für den Selbstläufer: BMW X1 2016

Mit der ersten Generation des X1 überraschte BMW die Konkurrenz. Mit der zweiten Generation legen die Bayern eine große Schippe nach und punkten mit Platz und Technologie.

03.06.2015 Press Inform

Der erste BMW X1 basierte noch auch dem 3er Touring, dadurch entstanden die etwas sonderbaren Proportionen mit langer Haube und hochgestellter Karosserie. Die Optik des getretenen Dackels von damals ist verschwunden. Die rechte Plattform fehlte damals noch und die BMW-Verantwortlichen entschieden, lieber schnell und dafür nicht perfekt auf den Markt zu stürmen. Die Entscheidung ging voll auf, denn ohne Premiumkonkurrenz wurde der BMW X1 über Nacht zum Bestseller. Mit der ein oder anderen Schwäche arrangierten sich die Kunden dabei ohne Murren. Bisher wurde der BMW X1 mehr als 730.000 Mal verkauft.

Neuer BMW X1: wichtiger denn je

Mittlerweile ist BMW in neue Welten vorgestoßen und hat auf der sogenannten UKL-Plattform die 2er-Vans präsentiert – in Retrospektive Vorläufer für ein Modell, das wichtiger denn je ist: den neuen BMW X1. Als Folge dieser Umstellung ist auch der X1 prinzipiell frontgetrieben, je nach Version gibt es den xDrive-Allrad optional oder serienmäßig.

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© Bild: Werk

Kraftvoller und athletischer

Ansonsten ist der Auftritt des neuen BMW X1 deutlich kraftvoller und athletischer, die Linienführungen von X5 und 2er Active Tourer wurden sehr harmonisch zusammengeführt. Nicht zuletzt Dank des fünf Zentimeter höheren Dachs wirkt der BMW X1 präsenter als bisher. „Hinten finden die Insassen nunmehr deutlich mehr Platz“, erläutert Ralf Gräser, Produktmanager des X1-Modells, „im Fond gibt es je nach Modell 37 bis 66 Millimeter mehr Raum für die Beine. Die Rückbank lässt sich um 13 Zentimeter in der Länge verschieben. Zudem hat sich der Laderaum um 70 auf 505 Liter vergrößert.“ Und das trotz 1,5 Zentimetern weniger Länger. Wer die Rückbank umklappt, kann bis zu 1.550 Liter nutzen oder sogar den Beifahrersitz umklappen. Endlich zu haben: eine elektrische Heckklappe. Dazu kommen der obligatorische Fahrerlebnisschalter für die einzelnen Fahrprogramme und eine elektrische Parkbremse. Erwähnenswert ist da, dass der neuen BMW X1 dennoch 60 Kilogramm leichter wurde als der Vorgänger.

Premiere beim X1

Überhaupt das der BMW X1 bei den Fahrerassistenzsystemen deutlich nachgelegt, wo unter anderem Geschwindigkeitsregelung, Stauassistent, Spurverlassenswarnung oder eine Citynotbremsfunktion verfügbar sind. Erstmals im Angebot: LED-Scheinwerfer und ein Head-Up-Display, das anders als beim 2er Active Tourer direkt auf die Windschutzscheibe projiziert.

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© Bild: Werk

Motorenpalette des X1

Zur Markteinführung im Oktober werden zunächst zwei Benziner und drei Diesel verfügbar sein: Die Vierzylinderbenziner BMW X1 20i und 25i leisten 192 bzw. 231 PS; das Topmodell X1 xDrive 25i mit obligatorischem Allradantrieb 231 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment schafft 235 km/h Spitze und verbraucht 6,4 Liter Super. Leistungsstärkere Versionen bis hin zum aktuell verfügbaren BMW X1 xDrive 35i mit sechs Zylindern und über 300 PS, insbesondere für die USA wichtig, fehlen (noch) im Programm. Aber BMW wird sich wohl nicht lumpen lassen, einen Spielgefährten für den Audi RS Q3 zu bringen. Das Motorenangebot der Diesel reicht vom 110 kW (150 PS) starken sDrive 18d mit 330 Nm über den X1 xDrive 20d mit 190 PS bis hin zum ebenfalls 231 PS starken BMW X1 xDrive 25d, der gerade einmal fünf Liter Diesel verbraucht. Nach unten abgerundet wird das Modellangebot voraussichtlich ab November mit den von Dreizylindermotoren angetriebenen Varianten BMW X1 sDrive18i und BMW X1 sDrive16d erweitert. Wahlweise gibt es für alle Motoren Sechsganghandschaltung eine Achtstufenautomatik. Keine Frage: der neue BMW x1 wird ein Selbstläufer.

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