Peugeot HR1 stat VoLi
Macht uns den Mund wässrig: Concept Car Peugeot HR1
 

Universalkäfer

Wieder ein schickes Showcar von Peugeot.

15.10.2010 Online Redaktion

Die Franzosen mit dem Löwen sind ja recht experimentierfreudig, was Crossover-Experimente angeht, der 3008 als Kompakt-Version des 5008 spielt ja auch ein bisschen SUV. Der HR1 parkt an der Schnittstelle zwischen Coupé, SUV und Stadtauto und bietet in mehrerlei Hinsicht eine Vorschau auf das, was uns bei Peugeot in den kommenden Jahren erwartet.

Da wäre zunächst das Design, wie schon der Elektroracer EX1 enthält auch der HR1 Designelemente der zukünftigen Fahrzeuggenerationen (die Sicke auf der Motorhaube scheint sich zum Beispiel zu einem fixen Bestandteil zu manifestieren). Die Türen indes werden es leider eher nicht in die Serienproduktion schaffen, sie klappen im 90°-Winkel nach vorne und so auch in engen Parklücken komfortables Aus- und Einsteigen ermöglichen (wobei: Vielleicht sehen wir hier den Nachfolger des gescheiterten 1007). Die Räder wurden möglichst in die Ecken geschoben, um Platz für Passagiere und Gepäck zu schaffen: Je nach Sitzbelegung warten 180 bis 734 Liter auf Befüllung, laut Peugeot sollen sogar Fahrräder im Inneren Platz finden.

Ein zweiter Wink in die Zukunft steckt unter der Haut: Der HR1 wird von einem Hybrid4-System angetrieben, an der Vorderachse werkelt ein 1,2-Liter-Benziner mit drei Zylindern und 110 PS, die Hinterräder werden von 37 Elektropferdestärken unter Druck gesetzt. In Kombination ergeben sich nach Adam Riese 147 PS Systemleistung (108 kW) und Allradantrieb. Im Stadtbetrieb ist der Antriebsstrang um emissionsfreie Fortbewegung bemüht, derlei ausgestattet ergeben sich im Durchschnitt 3,5 Liter Verbrauch pro 100 km, was einem Kohlendioxidausstoß von 80 g/km entspricht und durchaus achtbar ist für diese Leistungsklasse, zumal mit Benzin befeuert.

Wie erwähnt, läuft der HR1 noch als Concept Car, er vermag uns aber gemäß seinem Verwendungszweck den Mund wässrig zu machen ob dem, was uns bei Peugeot in Zukunft erwartet.

Die Zusammenarbeit zwischen PSA und Ford, deren Ergebnis ja seit nunmehr 10 Jahren eine Reihe standesgemäßer Dieselmotoren ist, wurde übrigens kürzlich velängert, ab 2013 soll eine neue Generation gemeinsam entwickelter Dieselaggregate vom Band laufen.

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