Lexus LS 600h Exterieur Statisch Heck Seite
So defilierte Fürst Albert.
 

Und aus dem Kürbis wird…

… ein Lexus LS 600h Landaulet. Wie Fürst Albert die Hochzeit beging.

04.07.2011 Online Redaktion

Er bestieg den höchsten Turm, schlug den Drachen nieder und rettete die Prinzessin und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Leider gibt es weder Drachen und auch das mit den Türmen hat sich weitestgehend erledigt. Soviel haben wir akzeptiert. Aber die Royalisten aus Monaco rütteln dann doch recht kräftig an den Bildern, die uns die Märchenbücher so vermittelten. Heiratete Fürst Albert doch eine Bürgerliche. Da ließe sich immerhin ein Liebesfilm draus stricken. Hugh Grant müsste sich nur ein paar Kilo mehr zulegen und eine Glatze rasieren. Aber zumindest letzteres ist nur ein Detail folgender Theorie: nichts ist mehr, wie es sein sollte.

Denn nach der Hochzeit bestieg das Brautpaar nicht etwa einen Maybach, Rolls Royce, Bentley oder Mercedes, sondern einen Lexus.

Immerhin: nicht einen Serien-Lexus. Für die feierliche Fahrt vom Fürstenpalast zum Hafen gab es einen LS 600h Landaulet. Ein 224-PS-Elektromotor arbeitet mit einem V8 Benziner zusammen, wodurch eine Systemleistung von 445 PS erreicht wird – bei 219 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer.

Lexus verkündete stolz, dass der LS 600h den größten Teil der Strecke emissionsfrei zurücklegen werde. Das ist wohl richtig. Monaco ist ja nun nicht so groß, und wer ordentlich defilieren will, darf auch nicht besonders schnell fahren.

Das hintere Dach besteht aus Polycarbonat und ist acht Millimeter dick. Für die Konstruktion des Daches und den neuen Innenraum wurden insgesamt 20.000 Teile ausgebaut und neu installiert, rechnet Lexus vor. Das Dach stammt vom belgischen Karosseriebauer Carat Duchatelet, von dem wir ehrlicherweise noch nie etwas gehört haben. Was seine Leistung und die Qualität aber nicht schmälern soll.

Hier ein Blick auf die Entstehung des Lexus LS 600h Landaulet von Fürst Albert.

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