Autoverkehr auf der Autobahn
Die Befragten bevorzugen das eigene Auto, sind aber durchaus aufgeschlossen für neue Mobilitätslösungen.
 

Mobilitätsumfrage: Wunsch nach eigenem Auto am höchsten

Laut einer Umfrage haben 60 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen weiterhin das Ziel ein eigenes Auto zu besitzen.

09.12.2013 APA

Die Mobilität befindet sich in einem stetigen Wandel, festzumachen in der technologischen Entwicklung – wie bei autonom fahrenden Autos – oder bei Elektroautos die speziell für den Carsharing-Markt entwickelt werden. Durch letzteres verändert sich das Konsumverhalten von potentiellen Autokäufern. Dabei besteht der Wunsch bei der Mehrheit der Österreicher weiterhin das eigene Auto durch die Straßen zu lenken. Dies geht aus einer Umfrage von GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) im Auftrag von AutoScout24 hervor.

8.800 Europäer befragt

In dieser Umfrage wurden insgesamt 8.800 Europäer aus sieben Ländern befragt, unter ihnen 1.000 Österreicher. 60 Prozent der Heimischen Befragten gab an ein, sich ein eigenes Auto zu wünschen. 25 Prozent würde gerne ein Fahrzeug besitzen, dass für einen konkreten Zweck besonders gut geeignet ist.

Carsharing beliebt

Europaweit wollen 63 Prozent weiterhin ein eigenes Auto haben, vor allem die Spanier pochen mit 74 Prozent darauf. Sieben Prozent planten, nur auf Carsharing zu setzen. In Österreich können sich sogar 14 Prozent mit „ausschließlich Carsharing“ anfreunden. Bei Befragten, die ausschließlich auf Carsharing setzen, handelt es sich keinesfalls nur um den jüngeren Teil der Bevölkerung. Im Gegenteil: Ab einem Alter von 40 Jahren steigt ihr Anteil an (12 Prozent bei 18-29-Jährigen, 15 Prozent bei 40-49-Jährigen, 21 Prozent bei 60-65-Jährigen).

Aufgeschlossene Österreicher

Das Auto optimal mit anderen Fortbewegungsmitteln zu kombinieren, ist vielen Befragten sympathisch. 63 Prozent der befragten Österreicher können sich für die Vorstellung begeistern, dass ihnen ihr Smartphone den idealen Mobilitätsmix für ihre Strecke vorschlägt (Europa ebenfalls 63 Prozent). Und knapp die Hälfte der Österreicher findet die Vorstellung reizvoll, statt eines Autos eine Mobilitätslösung zu kaufen, die ihnen neben einem Fahrzeug auch Zugriff auf andere Verkehrsmittel ermöglicht, abgerechnet direkt über einen einzigen Anbieter.

Auto punktet mit Privatsphäre

Womit das eigene Auto immer noch punkten kann, ist die Privatsphäre, die es seinen Insassen bietet. 68 Prozent der Österreicher (69 Prozent der Europäer) legen deswegen Wert auf „die eigenen vier Räder“. Doch jeder fünfte Österreicher sieht seine Privatsphäre auch in einem gemieteten Wagen gewahrt. Für 13 Prozent der Österreicher (zehn Prozent der Europäer) hingegen spielt in der Mobilität von morgen der Aspekt der Privatheit gar keine oder kaum eine Rolle.

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