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Umfrage: Nur 1,5 Prozent der Autokäufer ziehen E-Fahrzeug in Betracht

Einer Umfrage des ADAC zufolge ziehen nur 1,5 Prozent der deutschen Autokäufer einen Neuwagen mit Elektroantrieb in Betracht, 11 Prozent könnten sich vorstellen, sich ein Hybridauto zuzulegen.

22.07.2013 APA

Was VW-Chef Martin Winterkorn Anfang Juli prognostiziert hatte, bestätigt nun eine Umfrage des Deutschen Automobilklubs ADAC: E-Fahrzeuge sind für Privatkäufer noch weitgehend uninteressant. Der vergangene Woche präsentierten Umfrage zufolge ziehen nur 1,5 Prozent der Autokäufer in Deutschland den Kauf eines Neufahrzeugs mit Elektroantrieb in Betracht. Keines der 4.000 befragten Clubmitglieder fahre bereits ein E-Auto.

Elf Prozent könnten sich vorstellen, einen Hybrid-Wagen als Neuwagen zu kaufen, teilte der ADAC mit. 0,2 Prozent fahren demnach bereits eines der Fahrzeuge, die sowohl mit Elektro- als auch Verbrennungsmotor ausgestattet sind. 2,4 Prozent fahren laut Umfrage ein Auto mit Gas-Antrieb. Bei einer Neuanschaffung könnten sich sieben Prozent vorstellen, auf Gas umzusteigen.

Unterm Strich seien damit knapp 20 Prozent der Autofahrer beim Kauf eines Neuwagens bereit zur Anschaffung eines Wagens mit alternativem Antrieb, teilte der ADAC mit. Die deutsche Regierung will bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen bringen. Zum 1. Jänner waren in der Bundesrepublik rund 43 Millionen Pkw zugelassen, darunter 7.100 Elektroautos, 65.000 Hybrid-Fahrzeuge und 571.000 Autos mit Erd- oder Flüssiggasantrieb.

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