stromtankstelle
 

Umfrage: Grüne Mobilität – ja; dafür bezahlen – nicht unbedingt

95 Prozent der Europäer befürworten alternative Mobilität – aber nicht alle wollen dafür bezahlen.

11.06.2015 Online Redaktion

Die Online-Plattform AutoScout24 hat 8.811 Personen nach ihrer Meinung zu alternativer Mobilität befragt. Das Ergebnis zeigt, dass die Europäer durchaus offen für Neues sind: Nur 5 Prozent sprechen sich gegen alternative Antriebe aus. Darüber, wer für die flächendeckende Einführung von Stromtankstellen und Co bezahlen soll, scheiden sich allerdings die Geister.

34 Prozent: Infrastruktur-Ausbau soll mit Steuerngeldern finanziert werden

34 Prozent der befragten Europäer aus 7 Ländern (inklusive Österreich) meinen, der Ausbau der Infrastruktur solle mit Steuergeldern finanziert werden. 22 Prozent sind dafür, dass nur die Nutzer von Strom- und Wasserstoff-Tankstellen für deren Errichtung bezahlen – also sprich jene Menschen, die ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb besitzen. 19 Prozent der Befragten wollen genau das Gegenteil: Dass jene für die Infrastruktur bezahlen sollen, die nicht auf den Zug der „grünen Mobilität“ aufspringen wollen und auch weiterhin mit Benzin oder Diesel fahren. So sollen auch sie einen Beitrag zum Umstieg auf alternative Antriebe beitragen.

Kostengünstige Mobilität & Umweltschutz

Die Europäer sind alternativen Antriebssystem generell positiv gesinnt, weil sie sich davon eine kostengünstige Mobilität versprechen, die auch in 25 Jahren noch leistbar ist. Für 84 Prozent der Befragten spielt auch der Umweltschutz eine große Rolle.

Geteilte Meinung zur City-Maut

Eine City-Maut ist für die meisten aber trotzdem ein Tabu-Thema. 58 Prozent wollen sich das Recht, mit ihrem Auto in die Stadt zu fahren, nicht erkaufen müssen. 26 Prozent wären dazu bereit – sofern die Gebühren für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs genutzt werden.

Alle Ergebnisse der Studie im Detail könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

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